Sparen

Fondssparpläne gegen den Kaufkraftverlust

Die seit mehreren Jahren anhaltende Phase der Niedrigzinsen bei den Zinsprodukten haben deutsche Sparer resignieren lassen. Eine aktuelle Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt, dass 60 Prozent der Befragten wegen der mageren Verzinsung ihrer Ersparnisse frustriert sind. Wegen der fehlenden Aussicht auf eine Zinswende hat fast jeder Zweite (46 Prozent) kein Interesse, die Rendite von verschiedenen Geldanlagen miteinander zu vergleichen. Resignation ist jedoch kontraproduktiv. Da die Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate von aktuell 1,3 Prozent liegen, wird das Ersparte weniger wert. Um die Ersparnisse vor einem Geldwertverlust zu schützen, sind Anlagen in höherrentierlichen Wertpapieren wie beispielsweise Aktien notwendig, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften. Weiterlesen

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Ihr Sicherheitsbedürfnis hat die Deutschen auch im vergangenen Jahr wieder viele Milliarden Euro gekostet, wie das Beratungsunternehmen Boston Consulting Group in seiner Studie „Global Wealth 2017“ belegt. So sank die Durchschnittsrendite der privaten Vermögen 2016 auf 3,7 Prozent, nachdem sie im Vorjahr noch bei 4,2 Prozent gelegen hatte. Allein dieser Rückgang um 0,5 Prozent steht für rund 30 Milliarden Euro.

Das Potenzial ist allerdings noch viel größer. Denn weltweit wuchsen die Vermögen im letzten Jahr laut der Studie durchschnittlich um 5,3 Prozent. Dass Deutschland so abgeschlagen ist, liegt zwar auch daran, dass Immobilien in der Auswertung nicht berücksichtigt wurden, sondern nur Aktien, Wertpapiere, Fonds und Bargeld. Doch hauptverantwortlich dürfte des deutschen Michels Vorliebe für kaum rentierliche, aber sichere Geldanlagen sein. Über 40 Prozent des privaten Vermögens stecken in Bargeld und Spareinlagen.

 

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„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“ Diese Börsenweisheit suggeriert, dass Anleger den richtigen Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf einer Aktie finden können. Da die Wirtschaft ein komplexes System ist und die Börsenkurse vielen Einflussfaktoren unterliegen, ist es für private Anleger aber schwierig, wenn nicht gar unmöglich, den besten Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt zu treffen. Studien zufolge lassen sich Privatanleger meist von Stimmungen leiten und handeln eher prozyklisch; sie kaufen also teuer bei steigenden und verkaufen ungünstig bei fallenden Kursen. Wer so handelt, riskiert aber in guten Phasen nicht investiert zu sein. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.   Weiterlesen

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Infografik - Spar Dich reich
Quelle: www.biallo.de – das Verbraucherportal für private Finanzen

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Königin Elisabeth II. hat nur noch eine Million Pfund (etwa 1,17 Millionen Euro) in ihrer eisernen Reserve, wie „The Guardian“ auf seiner Webseite berichtet. Deshalb warnt nun der Rechnungshof National Audit Office (NAO), dass der Buckingham Palace seine Ausgaben überdenken sollte.

Das Parlament deckte die Misere auf, als es die offiziellen Ausgaben der Queen prüfte. Das NAO konnte dabei in der Vergangenheit nur die Instandhaltung der Paläste und die Reisekosten berücksichtigen, die beide subventioniert werden. Seit vergangenem Jahr gibt es jedoch eine einzige Kasse für alle offiziellen Ausgaben, sodass das Komitee der NAO nun komplette Einsicht in die geschäftlichen Finanzen der Queen nehmen kann.

2012 enthielt die Not-Rücklage noch 31 Millionen Pfund. Bis 2014 sollten es sogar 37,9 Millionen werden, nun ist es nur noch eine Million. Dabei hatte die Queen durchaus fleißig gespart: Die Regierung verzeichnete nur noch 76 Prozent der Reisekosten (1991: 25,4 Million Pfund, 2012: 6,1 Millionen Pfund) und 60 Prozent der Ausgaben für die Instandhaltung (1991: 36,6 Millionen Pfund, 2012: 14,8 Millionen Pfund). Anscheinend besserte die Queen ihre Reisekasse aber aus eigener Tasche auf. Außerdem haben die Blaublüter an Wohnungen und Palästen gespart. Hier gibt es inzwischen einigen Nachholbedarf bei der Instandsetzung.

Laut der NAO muss der Palast seinen Haushalt dringend überarbeiten und einen langfristigen Instandsetzungsplan entwerfen. Dabei muss das Königshaus aber auch unerwartete Kosten berücksichtigen für die eine Million an Rücklagen nicht ausreichen würden.

Quelle:Pfefferminzia

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Sparen hat in Deutschland Tradition. Doch vermutlich wird besonders in Zeiten von Finanz- und Währungskrisen mehr zurück gelegt, oder etwa nicht?

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag einer Direktbank zeigt jetzt: Es wird nach wie vor gespart, zumindest nahezu jeder Zweite tut dies für unvorhergesehene Ausgaben, also für den “Notgroschen”. Fast ebenso wichtig ist und bleibt den Deutschen der Urlaub. Für die erholsamsten Wochen des Jahres legen 43 Prozent etwas zurück, danach kommt bereits die Altersvorsorge. Für die Zeit nach dem Erwerbsleben sorgen 28 Prozent vor. Weiterlesen

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Die EZB hat gestern den Leitzins um 0,25 Prozent für den Euroraum auf das historische Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt. Diese Leitzinssenkung kann sich bei kurzfristigen Krediten (z.B. Dispokredit) oder kurzfristigen Anlagen (z.B. Tagesgeldkonten) auswirken.

Auf die Baufinanzierungskonditionen hat die Leitzinssenkung wahrscheinlich keinen besonderen Einfluss. Die Baufinanzierungskonditionen werden durch die Zinsen bei Staatsanleihen und Pfandbriefen, also von langfristen Anlagen, bestimmt.

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In der Sendung “Wer wird Millionär” kommt fast bei jedem Kandidaten einmal der Zeitpunkt, an dem sie oder er von Günther Jauch gefragt wird, was denn mit dem Gewinn geplant sei. Meist lauten die Antworten: Haus renovieren, Weltreise, neues Auto oder Ähnliches. Doch vielleicht kommt demnächst eine neue Antwort hinzu: Altersvorsorge. Weiterlesen

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