Berufsunfähigkeitsversicherung

Das letzte Gehalt darf bei einer BU-Versicherung keine Rolle spielen, wenn es darum geht, einen Versicherten auf einen anderen Beruf zu verweisen. Das stellte jetzt das Oberlandesgericht Nürnberg klar.

Der Fall

Die angestellte Leiterin einer Modeboutique machte gegen ihren Berufsunfähigkeitsversicherer die vertraglich vereinbarte Rente und Beitragsbefreiung geltend. Ihr war regelmäßig mindestens eine Angestellte unterstellt, Mitarbeiterinnen gegenüber war sie weisungsbefugt. Neben körperlich anstrengenden Arbeiten, wie das Einräumen der Ware, Reinigen des Ladens oder Bedienen von Kunden, war die Dame auch für die Kassen- und Buchführung, Warenbestellung und Dekoration des Ladens verantwortlich.

Wegen eines schlimmen Bandscheibenvorfalls in der Lendenwirbelsäule konnte die Angestellte ihre Arbeit nicht mehr richtig ausüben, was im Laufe des Verfahrens auch ein medizinisches Sachverständigengutachten bestätigte.

Die Versicherung verweigerte die Auszahlung, die Klägerin sei nicht zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig. Schließlich könne sie unter anderem ja noch als Museumsaufseherin oder Helferin in Büro und Verwaltung arbeiten. Laut Versicherungsvertrag standen der Klägerin nur dann Leistungsansprüche zu, wenn sie auch nicht in der Lage war eine andere Tätigkeit auszuüben, die sie durch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ausüben konnte. Das nennt sich abstrakte Verweisung.

Für die vorgeschlagene Ersatz-Arbeit ist aber keine Ausbildung, sondern nur eine kurze Einweisung erforderlich. Eigenverantwortung wird hier meist nicht verlangt.

Das Urteil

Landes- und Oberlandesgericht befanden nun, dass diese Tätigkeiten nicht der Lebensstellung der Klägerin entsprachen (Gz.: 8 U 290/12 und Gz.: 11 O 2051/09). Auch wenn die Klägerin nur 800 Euro monatlich verdiente, war ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit durch eigenverantwortliches und leitendes Handeln geprägt.

„Eine klar Aussage des Gerichts. Allein die Höhe des Gehaltes sagt erst einmal nichts darüber aus, wie eigenverantwortlich und qualifiziert eine Tätigkeit ist. Nur ein bisher geringes Gehalt kann nicht dazu führen, dass man sich von der Versicherung auf untergeordnete oder gleichförmige Tätigkeiten verweisen lassen muss“, sagt Tobias Strübing, Fachanwalt für Versicherungsrecht bei Wirth-Rechtsanwälten.

Der Fall endete mit einem Vergleich für die Versicherungskundin.

Quelle:Pefferminzia

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Mal Hand aufs Herz: was meinen Sie, wo könnte Ihnen am ehesten der Verlust Ihrer Arbeitskraft drohen? Beim Sport, im Haushalt oder bei der Arbeit?

Die meisten von uns denken bei derartigen Fragen wohl zuallererst an den Arbeitsplatz. Dabei sind die Ursachen, die zum Verlust der Arbeitskraft führen, so individuell wie wir selbst. Es kann beim Sport oder bei einem Hobby passieren, am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin, durch eine schwere Erkrankung oder ein psychisches Leiden – doch wenn der Fall eintritt, sind nur die wenigstens finanziell ausreichend und sinnvoll gegen die drohende Berufsunfähigkeit abgesichert.

Ähnlich denken manche Menschen auch, dass es immer nur “die Anderen” treffen kann, die ohnehin die vermeintlich gefährlicheren oder körperlich anstrengenden Berufe ausüben, egal ob Dachdecker, Krankenpflegerin oder Seilbahntechniker.

Der Job als Seilbahntechniker zählt in punkto Sicherheit vermutlich zu den anspruchsvollsten Berufen überhaupt, oder eben zu den schönsten – je nach Sichtweise. Darüber und über die wirklichen Gefahren, denen wir uns Tag für Tag aussetzen, erzählt ein neuer Videofilm vor der imposanten Kulisse einer Schweizer Bergwelt. Seine Botschaft ist klar und geht uns alle an: es kann wirklich jedem von uns passieren, dass er seinem Traumberuf nicht mehr nachgehen kann; doch dann sollte man wenigstens finanziell auf der sicheren Seite stehen, damit man am Ende nicht doppelt einbüßt.

Machen Sie sich schlau – und lassen Sie sich beraten, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung für jeden sinnvoll sein kann.

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In einem Vergleich zur Berufsunfähigkeit (BU) hat das Analysehaus Morgen & Morgen nicht nur in puncto Ursachen für eine BU genau hingeschaut, sondern auch anhand unterschiedlicher Gesichtspunkte die Qualität von Anbietern ermittelt.

Hinsichtlich der Ursachen wird ersichtlich, psychische Erkrankungen sind weiter auf dem Vormarsch. In über 28 Prozent der Fälle sind sie der Grund für eine Berufsunfähigkeit. Doch auch die Anzahl der “anerkannten Leistungsfälle” stieg innerhalb der letzten fünf Jahre um 20 Prozent auf nunmehr 42.000 Fälle jährlich.

Darüber hinaus haben laut der Erhebung die Anbieter generell auch in Bezug auf ihre Kunden- und Serviceorientierung zugelegt. Und deren Stellenwert in der Beurteilung der Qualität einer BU wird, neben der Preisgestaltung, immer mehr zu einem entscheidenden Kriterium für Verbraucher.

Unsere Empfehlung: die Absicherung der Erwerbsfähigkeit sollte nach wie vor zu den wichtigsten Vorsorgezielen zählen. Es lohnt sich, bei den Anbietern genauer hinzuschauen – dabei unterstützen wir Sie gern!

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Mit der Wahl für den passenden Beruf empfiehlt es sich zugleich die Weichen für die finanzielle Absicherung im Falle einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zu stellen. Denn so günstig wie in jungen Jahren wird es diesen wichtigen existenziellen Schutz in der Regel nicht mehr geben. Junge Leute profitieren von ihrem weitgehend unbelasteten Gesundheitszustand und ihren langfristigen beruflichen Perspektiven (als Beitragszahler). Weiterlesen

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Im Jahr 2000 besaßen ca. 30 % der Bundesbürger ein Handy. Innerhalb von 12 Jahren ist die Anzahl um 60 % auf heute 90 % aller Haushalte gestiegen.

Dabei haben 46 % aller Haushalte ein Gerät, 34 % der Hauhalte haben zwei Handy´s und ca. 20 % drei und mehr . Durch die Zunahme der Handy´s ist auch die Erreichbarkeit der Arbeitnehmer gestiegen. So waren ca. 40 % der Arbeitnehmer auch nach dem verdienten Feierabend für den Chef noch erreichbar.

Laut einer Studie eines Bundesverbandes von Betriebskrankenkassen sind die Krankheitstage in der Rubrik “ Burn-Out-Syndrom“ vom Jahr 2004 bis 2011 um das 18-Fache gestiegen.

Diese Erkenntnis sollten Sie nutzen und Ihre vorhandene Arbeitskraft durch den Abschluß einer Berufsunfähigkeit absichern.

Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über die Leistungen und den zu entrichtenden Beitrag.

Auch hier lautet die Devise, „Besser spät, als nie !“

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Frauen und Männer sind ja bekanntermaßen nicht immer einer Meinung: Das gilt zum Beispiel auch, wenn es darum geht, das Risiko Berufsunfähigkeit (BU) einzuschätzen.

Laut einer jüngsten Umfrage (05-2013) der GfK-Marktforscher im Auftrag eines Versicherers zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherungen schätzen Frauen und Männer verschiedene Aspekte zwar ähnlich ein. Dennoch ziehen beide Geschlechter in der Praxis unterschiedliche Schlüsse daraus – und beide Gruppen liegen mit ihren Antworten tüchtig daneben.

Vor allem wenn es um die Frage nach den typischen BU-Ursachen geht, lagen Frauen (35 %) mit der Antwort “psychische Erkrankungen” häufiger richtig. Von den Männern hatten nur 29 % entsprechend geantwortet. Hinsichtlich der vermuteten Häufigkeit einer BU im Laufe eines Berufslebens lagen allerdings Frauen wie Männer weitab der Realität. Denn 41 % der Frauen und 42 % der Männer meinten, dass lediglich jeder 10. Erwerbstätige von einer BU betroffen wäre. In Wirklichkeit ist es jedoch nahezu jeder Vierte.

Zieht man in diesem Zusammenhang die Ergebnisse einer weiteren Studie hinzu, sind Männer insgesamt beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung engagierter: so verfügten knapp 60 Prozent von ihnen bereits über eine solche Versicherung, aber nur rund 40 Prozent der erwerbstätigen Frauen haben eine BU-Police (Quelle: Forsa, 2012).

Unsere Empfehlung: die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zählt nach wie vor zu den wichtigsten Vorsorgezielen – für Frauen und Männer gleichermaßen. Wir unterstützen Sie gern bei der passenden Auswahl!

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Als Freiberufler oder Selbstständiger muss man an vieles denken. Dazu gehören auch die Risiken, die eventuell die eigene berufliche Existenz gefährden können. Daher sollten sich Betroffene rechtzeitig die Frage stellen, was eigentlich passiert, wenn sie wegen einem Unfall oder einer Krankheit nicht mehr tätig sein können – zeitweise oder sogar dauerhaft?

Eine Umfrage unter Selbstständigen im Auftrag eines Versicherers zeigte, dass die allermeisten Befragten (72 Prozent) zwar Unfall oder Krankheit als größtes Risiko für ihre berufliche Existenz einschätzen, aber die wenigsten für derartige Fälle vorsorgen. Denn viele Betroffene schieben das Thema gern auf, selbst dann, wenn (noch) keine entsprechende finanzielle Absicherung besteht.

Eine unabhängige und unverbindliche Beratung kann Ihnen als Selbstständiger dabei jederzeit unterstützend zur Seite stehen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf!

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Deutsche Berufstätige leiden immer mehr unter Stress im Arbeitsalltag. Fast jeder Zweite unter den Befragten (43 %) gab an, dass nach seinem Empfinden (psychische) Belastungen im Job in den letzten zwei Jahren spürbar zugenommen haben.

Diese Zahl und weitere Ergebnisse dokumentiert der “Stressreport 2012?, der unlängst von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vorgelegt wurde und auf Grundlage der Befragung von bundesweit mehr als 17.000 Beschäftigten erfolgte. Weiterlesen

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Obwohl sie für zahlreiche Experten zu den unverzichtbaren Versicherungen zählt, ist im Falle einer Berufsunfähigkeit nur jeder dritte Deutsche ausreichend abgesichert. Das ergab jüngst eine Online-Befragung im Auftrag eines Versicherers.

Dabei ist diese Absicherung gerade für Arbeitnehmer, die nach 1961 geboren wurden, besonders wichtig. Denn sie erhalten nur noch eine einheitliche Erwerbsminderungsrente, die sich nicht mehr am letzten Gehalt orientiert.

Zumal mit früherem Versicherungsbeginn in der Regel auch die Beiträge erheblich günstiger ausfallen, weil noch keine Vorerkrankungen vorliegen und auch das Invaliditätsrisiko geringer ist. Und da Männer durchschnittlich mehr verdienen, sollten sie auch auf vergleichsweise höhere Leistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit setzen und sich entsprechend absichern.

Unsere Empfehlung: unbedingt die eigene Erwerbsfähigkeit finanziell ausreichend absichern. Hierbei besteht erfahrungsgemäß bei der Mehrzahl der Beschäftigten noch Nachhol- und damit Beratungsbedarf.

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Frühzeitig den Beruf aufgrund einer Erkrankung aufgeben zu müssen (Berufsunfähigkeit = BU) – darauf sind die wenigsten Arbeitnehmer vorbereitet. Dabei passiert das bereits jedem Vierten. Und doch sorgen die wenigstens dafür ausreichend vor. Weiterlesen

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