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Die börsennotierten Unternehmen in Europa schütten so viel Dividenden aus wie nie zuvor: Jüngsten Analysen einer Fondsgesellschaft zufolge werden europäische Unternehmen eine Rekordsumme von insgesamt 350 Milliarden Euro an ihre Aktionäre auszahlen. Das sind 16 Milliarden Euro mehr als noch im Vorjahr. Die Aktiengesellschaften kommen damit auf eine durchschnittliche Dividendenrendite von vier Prozent (per Anfang Februar). Von dieser Rendite sind Anleihen sehr weit entfernt. Das scheint sich so schnell nicht zu ändern, denn die Europäische Zentralbank plant in absehbarer Zeit nicht, die Leitzinsen anzuheben. Der Dividendenregen geht allerdings an den meisten Sparern vorbei, da sie ihr Geld lieber auf niedrig verzinsenden Girokonten, Sparbüchern oder auch Tagesgeldkonten liegen lassen. Ein Ausweg bietet eine Anlage in dividendenstarke Unternehmen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.
Über Dividenden partizipieren Anleger am wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Sie bedeuten für den Aktionär ein regelmäßiges Einkommen. Diese Ausschüttungen machen über einen langen Zeitraum betrachtet einen erheblichen Anteil an der Gesamtrendite einer Aktie aus. In den vergangenen vierzig Jahren wurde laut Allianz Global Investors die durchschnittliche jährliche Rendite einer Anlage in europäischen Aktien zu 41 Prozent durch den Performance-Beitrag der Dividenden getragen. Die Ausschüttungen der Unternehmen können in schwierigen Zeiten auch als Puffer für Verlustrisiken dienen. Untersuchungen zeigen, dass die Schwankungen von Unternehmen, die eine Dividende zahlen deutlich geringer sind, als die, die keine Dividenden ausschütten. Die Ausschüttungen sind quasi ein Airbag für das Depot.

Einzig auf die Ausschüttungshöhe einer Aktienanlage zu schauen, ist aber fahrlässig. Ebenso wichtige Kriterien sind die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und die Frage, woraus sich die Ausschüttung speist, und wie zuverlässig die Dividende in der Vergangenheit gezahlt wurde. Bei der Auswahl ist also eine qualitative Bewertung sinnvoll. Das ist eine Stärke von Fondsmanagern. Sie suchen nach strengen Kriterien die geeigneten Unternehmen für das Portfolio aus. Über den Fonds investiert der Anleger so in ein breites Sortiment verschiedener Aktien. Das reduziert zusätzlich die Verlustrisiken.

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Knut Mäuselein