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Ein gutes Jahr gibt es jetzt den Pflege-Bahr und laut jüngsten Zahlen stößt er auf wachsendes Interesse. Zumindest, wenn man die entsprechenden Abschlusszahlen betrachtet. Im Jahr 2013 wurden demzufolge 353.400 förderfähige Pflegezusatzversicherungen abgeschlossen. Zählt man die  174.100 ungeförderten Policen dazu, ist ein Anstieg des Gesamtbestandes an Pflegezusatzversicherungen auf nunmehr insgesamt über 2,7 Millionen Versicherungen zu verzeichnen.

Die anhaltende mediale Diskussion hat das Thema eben auch beim Kunden präsenter gemacht und ihn für zusätzliche Pflegevorsorge sensibilisiert. Hier können engagierte Berater sicherlich weiterhin punkten. Denn immer mehr deutet sich an, dass die regierende große Koalition (GroKo) eine (neuerliche) Pflegereform vorsieht, die echte Erleichterungen in der Pflege bringen soll.

So sollen im Zuge der Reform insgesamt höhere Leistungen, zusätzliche Betreuungskräfte und ein neuer, auf heutige Bedürfnisse ausgerichteter Pflegebedürftigkeitsbegriff helfen, die Pflege weiter zu optimieren und an veränderten Herausforderungen auszurichten. Schließlich zählt nicht nur die quantitative Seite, auch in punkto Qualität der Pflege soll sich einiges ändern – vor allem Demenzkranke sollen so besser betreut und versorgt werden können. Diese Gruppe soll auch finanziell von einer geplanten Aufweitung der bisherigen drei Pflegestufen und von zusätzlich nachqualifizierten Pflegekräften sowie größeren Ausbildungsquoten in diesem Berufsfeld profitieren.

Dennoch bleibt abzuwarten, was und vor allem wann und wie die angedachten Verbesserungen in die Praxis umgesetzt werden. Denn eines ist wohl absehbar: Pflege bleibt ohne zusätzliche private Vorsorge ein anhaltendes Risiko für Betroffen wie für Angehörige, dass individuell abgesichert werden sollte.

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Knut Mäuselein

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