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Nach 25 Jahren ist für 90 Prozent der Deutschen der Solidaritätszuschlag weggefallen.

 

 

Je nach Einkommen und Lebenssituation können Arbeitnehmer mehrere 100 Euro im Jahr sparen.

 

Die genaue Ersparnis lässt sich beispielsweise mit dem Soli-Rechner des Bundesfinanzministeriums berechnen.

 

Statt dieses Geld für den Konsum auszugeben, ist der Sparer gut beraten, die Soli-Ersparnis in die Ruhestandsplanung zu investieren. Je früher umso besser. Um für die private Altersvorsorge regelmäßig Geld zurückzulegen, eignen sich Sparpläne. Sie sind flexibel und disziplinieren. Je nach Anlegertyp kann der Anleger zwischen Bank-, Fonds- und Aktiensparplänen wählen, um regelmäßig Geld für die langfristigen Ziele wie die private Altersvorsorge zurückzulegen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

 

Ein rentables Wertpapierinvestment ist bereits für niedrige Sparbeträge ab 25 Euro monatlich möglich – beispielsweise mit einem Sparplan auf Investmentfonds. Das Positive an Fondssparplänen ist, dass man nicht einen hohen Geldbetrag auf einmal investiert, sondern Monat für Monat einen kleinen Betrag zur Seite legt. Sparpläne sind einfach und leicht an die eigene jeweilige finanzielle Situation anzupassen. Die Sparer bestimmen, wie viel sie monatlich sparen möchten und in welche Fonds das Geld fließen soll. Das können aktive Fonds oder auch ETFs sein, die in Aktien, Immobilien, Anleihen oder in einen Mix verschiedener Assetklassen investieren.

 

Anders als bei anderen Verträgen können Anleger die Sparraten flexibel jederzeit nach oben und unten anpassen. Weitere Vorteile von Sparplänen: Sparer müssen sich nicht zeitlich binden, sondern können über das angesparte Kapital bei einem finanziellen Engpass börsentäglich verfügen, mit dem Sparen aussetzen oder den Sparplan ganz auflösen. Sie sind auch nicht an die gewählten Produkte gebunden, sondern können diese nach Belieben wechseln. Dass sich Fondssparpläne lohnen können, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Wer in den zurückliegenden 20 Jahren monatlich regelmäßig 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland sparte, erzielte eine durchschnittliche jährliche Rendite von 5,2 Prozent und verfügte Ende September 2020 über ein Vermögen von rund 42.000 Euro. Auch mit kleineren Sparbeträgen lässt sich also ein solides Vermögen aufbauen.

 

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Knut Mäuselein

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