Die Deutschen leben im Schnitt immer länger, wie heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Eine Herausforderung auch für die Altersvorsorge!

Die Deutschen können sich über eine immer höhere Lebenserwartung freuen. Das zeigen die aktualisierten Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes. Ein Junge, der in der Zeitspanne von 2014 bis 2016 geboren wurde, erreicht demnach im Schnitt ein Alter von 78 Jahren und vier Monaten. Mädchen leben sogar satte fünf Jahre länger und werden 83,2 Monate alt. Damit ist die Lebenserwartung im Vergleich zur letzten Alterskohorte (2013-15) um circa zwei Monate gestiegen. Weiterlesen

Eine Betriebsrente zu installieren war bisher für viele Arbeitgeber in Niedriglohnbranchen wie Gebäudereinigung und Gastronomie keine wirkliche Option. Mit dem Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) Anfang des Jahres hat sich das geändert: Die Arbeitgeber erhalten nun für Beschäftigte mit einem Einkommen von maximal 2.200 Euro monatlich einen 30-prozentigen staatlichen Zuschuss zu Betriebsrentenbeiträgen. Diese müssen zwischen 240 und 480 Euro jährlich betragen, womit sich der Zuschuss pro Beschäftigtem und Jahr auf 72 bis 144 Euro beläuft. Damit sinkt die Hürde vor der Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung, mit der sich Arbeitgeber nicht zuletzt im Ringen um Arbeitskräfte profilieren können.

Auch für die Arbeitnehmer wird die Betriebsrente lohnenswerter. Für viele Geringverdiener bestand bisher das Problem, dass ihre gesetzliche Rente voraussichtlich unter dem Grundsicherungsniveau liegt und eine Betriebsrente mit der staatlichen Grundsicherung verrechnet würde. Mit dem BRSG gibt es die Betriebsrente nun bis einer Höhe von 100 Euro ohne Abzüge bei der Grundsicherung. Über diese Grenze hinaus sind 30 Prozent anrechnungsfrei, allerdings nur bis zur Hälfte der sogenannten Regelbedarfsstufe 1 (aktuell 416 Euro monatlich).

Hartnäckig hält sich das Gerücht, eine Berufsunfähigkeits-(BU)-Police bekomme man sowieso nur, wenn man jung und gesund sei und bestenfalls einer Bürotätigkeit nachgehe. Wer zum Beispiel auf dem Bau arbeitet, habe eh keine Chance. Weiterlesen

Etwa 15 Kfz-Versicherer haben derzeit sogenannte Telematik-Tarife im Angebot, bei denen der Fahrer Prämienrabatte erhält, wenn er eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise nachweisen kann. Die Nachfrage lässt derzeit zu wünschen übrig. Doch gerade für Fahranfänger kann eine solche Police empfehlenswert sein, denn es geht nicht nur um den Preis.

Telematik boomt? Nicht wirklich! Denn während in anderen Staaten, zum Beispiel auf dem angloamerikanischen Markt oder in Italien, die sogenannten Telematiktarife längst etabliert sind, werden sie in Deutschland noch sehr zurückhaltend nachgefragt. Selbst der deutsche Marktführer in der Autoversicherung, ein Anbieter aus Coburg mit 11,6 Millionen Verträgen, hat kaum 50.000 Telematik-Kunden, so berichtet das Branchenmagazin „Versicherungswirtschaft heute“ am Montag.

Die App misst das Fahrverhalten

Verwunderlich ist das auch deshalb, weil die Branche große Hoffnungen in die Telematik gesetzt hatte und noch immer setzt. Hierbei gilt es allerdings auch zu berücksichtigen, dass solche Verträge erst seit wenigen Jahren im Angebot sind: 2013 wagte sich der erste deutsche Versicherer mit einer Telematik-Police auf den Markt. Das liegt vielleicht auch an dem Prinzip:

Der Fahrer ist dazu angehalten, seine Fahrweise mittels einer App oder Black Box messen zu lassen und die Daten an den Versicherer zu übermitteln. Dabei werden Daten wie Beschleunigungs- und Bremsverhalten, das Lenken in der Kurve sowie andere sensible Informationen aufgezeichnet. Das ist auf dem deutschen Markt nicht jedem Fahrer geheuer, zumal für Datenschutz hierzulande eine besonders hohe Sensibilität besteht. Wenn der Fahrer vorsichtig fährt, sind abhängig vom Anbieter deutliche Prämienersparnisse möglich.

Bezüglich des Datenschutzes betonen die Versicherer, dass sie nicht nur strengen Datenschutz-Gesetzen in Deutschland verpflichtet sind, sondern die Daten auch anonym aufzeichnen. Zudem ist bei den meisten Tarifen dem Kunden überlassen, ob und wann er sich mittels Datenmessung beteiligen will. Soll heißen: der Versicherte muss nicht mehr zahlen, wenn er mal für einen Monat die Daten nicht weitergibt. Er bekommt aber auch keinen Rabatt für den Zeitraum.

Junge Zielgruppe: Vorsichtiges Fahren wird gefördert

Dabei ist bei Telematikversicherungen nicht nur der Preis ein Argument, sich für eine solche Police zu entscheiden. Studien haben nämlich gezeigt, dass gerade Fahranfänger und junge AutofahrerInnen deutlich vorsichtiger fahren, wenn sie mittels Telematik ihr eigenes Fahrverhalten vor Augen geführt bekommen. Deshalb haben viele Versicherer junge Versicherungsnehmer als Hauptzielgruppe ausfindig gemacht. Sie bieten Programme, bei denen die Fahranfänger teils spielerisch ihre eigene Fahrweise analysieren und auswerten können. Die Telematik funktioniert auch als eine Art digitaler Fahrtrainer, der Tipps gibt.

Gerade Eltern sollten deshalb überlegen, ob sie für den Nachwuchs nicht einen Telematik-Tarif in der Autoversicherung abschließen wollen. Denn er hat auch eine disziplinierende Funktion, ohne dass Druck auf den jungen Fahrer oder die Fahrerin ausgeübt wird. Und das ist doch eigentlich eine gute Sache.

Laut einer aktuellen Umfrage haben knapp 30 Prozent der unter 30-Jährigen in Deutschland Angst vor dem Alter – und zwar keineswegs wegen der erwartbaren gesundheitlichen Gebresten, sondern wegen der überaus düsteren finanziellen Aussichten. Über alle Altersgruppen hinweg teilen 18 Prozent dieses ungute Gefühl. Mehr als doppelt so vielen, nämlich 40 Prozent, bereitet konkret die Frage der Ruhestandsfinanzierung Sorgen. Und mehr als jeder Zweite geht davon aus, sich in späteren Jahren finanziell einschränken zu müssen. Im Osten ist dieser Anteil tendenziell höher, im Süden geringer. Weiterlesen

Drohnen werden mehr und mehr zu einem Massenartikel, insbesondere seit es schon für unter 100 Euro brauchbare Geräte gibt. Was viele Anwender nicht wissen: Für den Einsatz gelten strenge Regeln, und dass die private Haftpflichtversicherung bei einem Schaden einspringt, ist überaus fraglich. Ein Absturz kann aber auch erfahrenen Piloten passieren, beispielsweise aufgrund einer Windböe. Kommt es zu Personen- oder Sachschäden, haftet der Pilot mit seinem Vermögen. Weiterlesen

Der häufigste Grund, weshalb Menschen ihren Beruf aufgeben müssen, bleiben weiterhin die psychische Erkrankungen, wie aktuelle Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen. Mittlerweile wird jede dritte Berufsunfähigkeits-Rente erstmals ausgezahlt, weil die Psyche nicht mehr mitspielt. Deshalb sind auch Menschen mit körperlich weniger anstrengenden Jobs vom vorzeitigen Aus im Beruf bedroht, etwa Bürokräfte.

 

Der Dachverband der Versicherer (GDV) hat Zahlen für das Jahr 2016 ausgewertet, weshalb Menschen erstmals Renten aus einer privaten Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhalten. Wichtigste Ursache bleiben demnach psychische Erkrankungen. Fast jeder dritte Leistungsfall lässt sich auf diese Ursache zurückführen. Besonders bedroht sind hierbei Frauen. Während Männer in nur 25 Prozent der Fälle durch diese Ursache ausfielen, waren über 35 Prozent aller BU-Fälle bei Frauen bedingt durch psychische Leiden.

 

Die Daten zeigen, dass nicht nur Menschen mit schweren körperlichen Berufen durch eine Berufsunfähigkeit bedroht sind. Auch wer im Büro arbeitet, als Lehrkraft oder Erzieher, muss mit dem vorzeitigen Aus im Beruf rechnen. Kein Wunder, nehmen doch in vielen Berufen Stress und Leistungsdruck zu. Und da auch Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschwimmen, werden auch die Erholungsphasen kürzer. Auch sind viele Malocher-Jobs in den letzten Jahren weggefallen und werden mittlerweile durch Roboter und Maschinen erledigt.

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Die Deutschen leben im Schnitt immer länger, wie heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Eine Herausforderung auch für die Altersvorsorge!

 

Die Deutschen können sich über eine immer höhere Lebenserwartung freuen. Das zeigen die aktualisierten Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes. Ein Junge, der in der Zeitspanne von 2014 bis 2016 geboren wurde, erreicht demnach im Schnitt ein Alter von 78 Jahren und vier Monaten. Mädchen leben sogar satte fünf Jahre länger und werden 83,2 Monate alt. Damit ist die Lebenserwartung im Vergleich zur letzten Alterskohorte (2013-15) um circa zwei Monate gestiegen.

 

Dabei zeigen sich aber regional große Unterschiede. Die höchste Lebenserwartung besteht demnach in Baden-Württemberg und Bayern: Jungen werden hier im Schnitt 79 Jahre und sechs Monate alt, Mädchen 84 Jahre. Dem entgegen ist die Lebenserwartung der Jungen in Sachsen-Anhalt mehr als drei Jahre niedriger: sie werden im Schnitt 76 Jahre und vier Monate. Schlusslicht bei dem Lebensalter der Mädchen ist das Saarland mit 82 Jahren und drei Monaten.

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19.384 Beschwerden gingen 2017 bei der Verbraucherschlichtungsstelle Versicherungsombudsmann e. V. ein. Die Institution soll Streitfälle zwischen Versicherern und Kunden unterhalb der gerichtlichen Rechtsprechung ausräumen. Die Zahl der Beschwerden ist wie in den Vorjahren erneut gesunken; 2016 standen 19.579, ein Jahr zuvor 20.827 Eingaben zu Buche. Weiterlesen

Am 5. Februar hat Jerome Powell bei der US-Notenbank Fed das Steuer übernommen. Seine Vorgängerin Janet Yellen hätte nach vier Jahren im Amt auch gern weitergemacht, durfte aber nicht. Einen Bruch in der Geldpolitik lässt der Neue indes nicht erwarten, denn er war ein enger Begleiter Yellens. Der Wechsel ging daher reibungs- und geräuschlos über die Bühne. Weiterlesen


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