Unwetter

 

So sind Schä­den ver­si­chert

Sturm, Starkregen und Hagel: Immer wieder ziehen schwere Unwetter über Deutschland hinweg und richten große Schäden an Häusern und Autos an. Wir erklären, welche Versicherung für Schäden durch Unwetter zahlt.

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Die meisten Hausbesitzer und Mieter haben nur eine eher diffuse Vorstellung des Naturgefahren-Potenzials an ihrem Standort. Der vom Versicherer-Gesamtverband GDV aufgesetzte „Naturgefahren-Check“ vermittelt ihnen nun einen konkreteren Eindruck davon, wie kostspielig und schwerwiegend Schäden durch Starkregen oder Sturm und Hagel in der jüngeren Vergangenheit in der jeweiligen Lage ausfielen. Zudem lässt sich das Hochwasserrisiko in Erfahrung bringen.

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Statistisch gesehen ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher, als dass einen der Blitz trifft. Aber gerade in diesem Frühsommer sorgten nicht nur Starkregen und Überschwemmungen für viel Unheil – auch Blitzschläge verletzten schon über 50 Menschen bei Open-Air-Veranstaltungen. Doch mit unseren Sicherheitstipps sind Sie gut vorbereitet!

Erste Regel: keine Panik

Wenn sich die ersten Blitze am Himmel zeigen, ist meistens noch genug Zeit für rasches, aber besonnenes Handeln. Wie weit das Gewitter von Ihnen entfernt ist, können Sie leicht ausrechnen: Blitz und Donner erreichen den Menschen nämlich unterschiedlich schnell. Die Differenz zwischen Licht und Schall ergibt damit den Abstand zum Gewitter. Nehmen Sie die Sekundenanzahl zwischen Blitz und Donner und teilen diese durch 3, um die Distanz in Kilometern zu erhalten. Sind es weniger als 5 Sekunden, ist es dringend angeraten, Schutz zu suchen. Denn dann ist das Gewitter nur noch knapp 1,5 km entfernt.

Heißer als die Sonne

Blitze bersten geradezu vor Energie: Im Blitzkanal kann die Stromstärke kurzfristig 400.000 Ampere erreichen und die Luft erhitzt sich binnen weniger Millisekunden auf fast 30.000 Grad Celsius – das 6-Fache der Temperatur auf der Sonnenoberfläche! Die Folgen für den menschlichen Körper: schwerste Verbrennungen und ein möglicher Herzstillstand.

So verhalten Sie sich bei Unwetter richtig

Wer von einem Gewitter im Freien überrascht wird, sollte daher auf Folgendes achten:

  • Auch wenn es inzwischen allgemein bekannt sein sollte: Vergessen Sie die alten Sprichwörter von wegen „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“. Das ist lebensgefährlicher Unsinn. Denn Blitze schlagen immer in den höchsten Punkt ein – unabhängig davon, welcher Baum das im Einzelfall genau ist. Darunter Schutz zu suchen, erhöht eher die Gefahr, von einem übergesprungenen Blitz getroffen oder von herabstürzenden Ästen erschlagen zu werden!
  • Suchen Sie sofort ein festes Gebäude – am besten mit Blitzableiter – auf. Auch in einem Auto sind Sie vor Blitzen sicher. Denn hier bildet die geschlossene Metallkarosserie einen Faradayschen Käfig, der den Strom eines Blitzschlags um Sie herum sicher ableitet. Zelte wiederum bieten mit ihrer Bespannung keinen Schutz – zudem können sie bei einem Einschlag durch die Hitze sofort in Flammen aufgehen!
  • Meiden Sie Bäume, hohe Türme, Masten und Metallzäune in direkter Nähe. Wenn Sie bei einer Veranstaltung sind, entfernen Sie sich zügig von Leinwänden oder Bühnen und suchen Sie Abstand zu den metallischen Absperrgittern – ab einer Distanz von 100 Metern sind Sie sicher.
  • Auch Baden ist bei Gewitter lebensgefährlich! See, Pool oder Schwimmbecken sollten auf jeden Fall sofort verlassen werden, sobald sich der erste Blitz am Himmel zeigt.
  • Genauso gefährlich: nasser oder feuchter Boden. Denn dieser ist ein sehr guter Spannungsleiter, wenn der Blitz in der Nähe einschlägt. Daher sollten Sie sich auch nicht breitbeinig hinstellen oder gar auf den nassen Boden legen. In diesem Fall nimmt nämlich die Spannung den kürzesten Weg zwischen den Gliedmaßen: durch den menschlichen Körper!
  • Wer gerade mit dem Fahrrad oder Motorrad unterwegs ist, sollte absteigen und sich in einigen Metern Abstand zu seinem Zweirad in Sicherheit begeben.

Frühzeitig auf Warnungen reagieren

Bei allen großen Events haben die Organisatoren eine Sorgfaltspflicht und müssen ihre zahlenden Gäste rechtzeitig über eine eventuelle Unwettergefahr aufklären. Achten Sie darum auf Hinweise der Veranstalter! Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie sich einfach so im Freien aufhalten. Hier ist jeder selbst für sein eigenes Wohl verantwortlich.

Tipp: Nutzen Sie die DWD-WarnWetter-App – diese versorgt Sie mit aktuellen Warnungen über drohendes Unwetter auf dem Smartphone.

Mit diesen Tipps im Gepäck steht einem unbeschwerten Festival- oder Public-Viewing-Besuch nichts mehr im Wege – außer vielleicht eben doch das Wetter…

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Aktuell sorgen heftige Gewitter und Niederschläge wieder für Sturmschäden und Überflutungen. Schäden durch solche Naturereignisse im Wohnbereich werden von der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung nur mit dem Zusatz für Elementarschäden abgedeckt. Deshalb unser Tipp: Prüfen Sie Ihren Vertrag, ob Elementarschäden mitversichert sind. Weiterlesen

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Im Sommer kann es vermehrt zu schweren Unwettern kommen: Stürme decken Dächer ab, Starkregen führt zu Überschwemmungen etc. Solche Naturereignisse verursachen oft große Schäden an Haus und Wohnungsausstattung. Wichtig ist deshalb ein Versicherungsschutz mit der richtigen Hausrat- und Gebäudeversicherung.
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Gegen schlechtes Wetter kann sich niemand versichern, vor den Folgen von Unwettern und anderen Naturgewalten schon. Und dies wird vermutlich immer wichtiger. Denn laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) nehmen die Schäden durch Unwetter und Niederschläge zu, wie Statistiken zeigen – zum Beispiel an Wohngebäuden, aber auch im Fahrzeugbereich. Weiterlesen

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Knut Mäuselein

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