Riesterrente

Infografik - Spar Dich reich
Quelle: www.biallo.de – das Verbraucherportal für private Finanzen

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Es geht hin und her bei der Riester-Rente. Mal wird sie kritisiert, dann wieder gelobt. Die Anzahl der Abschlüsse sinkt, heißt es; der Markt ist erst einmal gesättigt, sagen andere. Die staatliche Förderung soll man unbedingt mitnehmen, es gibt möglicherweise andere Riester-Produkte… als Verbraucher und Kunde kann man da schon einmal schnell die Übersicht verlieren, was denn nun ganz individuell zu einem in puncto Riester passen könnte. Weiterlesen

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30 Prozent aller 18- bis 65-jährigen Frauen zahlen nicht in eine eigene Altersvorsorge ein. Das zeigt eine aktuelle Studie der R+V. Damit stieg der Anteil der Frauen, die sich nicht um eine private Altersvorsorge kümmern, gegenüber der vorherigen Studie aus dem Jahr 2009 um 9 Prozentpunkte. Weiterlesen

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Haben Sie bereits eine Riester-Rente in Ihrem Ordner ?

Ist ein Dauerzulagenantrag gestellt ?

Ist Ihr Riester-Vertrag auf dem neuesten Stand ?

Wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten konnten gehören Sie zu den wenigen Deutschen die bereits im Besitz einer besonderen Förderung ( Riester ) sind. Sollten Sie die eine oder andere Frage mit nein beantwortet haben, lassen Sie Ihren bestehenden Vertrag überprüfen und auch anpassen ( z.B. Gehaltserhöhung ).

Der Staat zahlt folgende Förderung :

wenn Sie 4 % von Ihrem Jahresbrutto investieren ( incl. Zulagen )

154 Euro Grundzulage und 300 Euro je Kind

Ein Rechenbeispiel:
(Frau, 34 Jahre, 1800 Euro brutto und ein vierjähriges Kind)

  • Einzuzahlende Gesamtsumme pro Jahr = 864 Euro
  • Grundzulage                                        = 154 Euro
  • Zulage pro Kind                                    = 300 Euro
  • Eingenanteil ( pro Jahr  )                       = 410 Euro


Holen Sie sich Ihre persönliche Berechnung und holen Sie sich Ihre Förderung .

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Im Zuge einer Neuregelung der Zulagen hat der Bundestag gesetzliche Änderungen bezüglich der Riester-Rente beschlossen, die ab 2012 wirksam werden. Dabei geht es vor allem um mittelbare Riester-Sparer, die unwissentlich keinen Eigenbeitrag geleistet hatten. Das betraf meistens nicht berufstätige Ehepartner (z.B. Ehefrauen) von Riester-Sparern. Gab es dann Nachwuchs in der Familie, vollzog sich automatisch ein Übergang von der mittelbaren in die unmittelbare Zahlungsberechtigung.

Doch diese Rechtslage war nur den wenigsten bewusst. Die Folge: es wurde kein – eigentlich nun vorgeschriebener Mindestbeitrag – eingezahlt und die Zulage wurde in diesen Fällen zurück gefordert. Das wiederum schmälert die Vorsorge, weil Ihnen als Kunde am Vertragsende weniger ausgezahlt wird.

Nun gibt es ab 2012 einen jährlichen Pflicht-Mindestbeitrag für alle Riester-Kunden in Höhe von 60 Euro. Zudem können Riester-Sparer von einer gesetzlichen Kulanzregelung profitieren, unter bestimmten Umständen Beiträge freiwillig nachzahlen und sich so bereits zurückgeforderte Zulagen wieder sichern.

Prinzipiell sollen die gerade beschlossenen Änderungen das Riester-Verfahren klarer gestalten und damit diese Vorsorgelösung attraktiver machen. Es ist vorgesheen, dass Sie als Riester-Sparer von Ihrem Vertragsanbieter spätestens bis zum 31.06.2012 entsprechend informiert werden. Aber, lassen Sie sich am besten unabhängig beraten: zu allen individuellen Fragen und Chancen rund um die Riester-Rente!

>> Mehr zum Thema auf den Internet-Seiten der Bundesregierung: http://bit.ly/rV6ikX.

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Am Freitag hat der Bundesrat nicht nur der Rekord-Neuverschuldung der Bundesregierung zugestimmt, um v.a. die Sozial-, aber auch die gesetzlichen Krankenkassen zu unterstützen, sondern auch Änderungen in der Steuerpolitik, insbesondere zur Riester-Förderung beschlossen. Das war nötig geworden, nachdem der europäische Gerichtshof (EuGH) im September in einem Urteil verlauten ließ, dass die Riester-Rente gegen EU-Recht verstößt. Die Richter hatten gefordert, dass der Kreis jener, welche die Riester-Förderung in Anspruch nehmen dürfen, erweitert werden müsse.

Bisher mussten Ruheständler, welche die Riester-Rente beziehen wollen, in Deutschland leben. Da die Riester-Rente erst bei der Auszahlung versteuert wird, hatten die Steuerbehörden es damit leichter, an die Steuerzahlungen zu gelangen. Die Richter des europäischen Gerichtshofs aber waren der Meinung, dass Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Staaten die Zahlung der Steuergelder ebenfalls gewährleisten könnten und die Benachteiligung für im Ausland lebende Ruheständler aufheben würden. Nachteile hatten bisher auch „Grenzgänger“, die zwar in Deutschland arbeiteten, aber auf der anderen Seite der Grenze wohnten, da sie die Riester-Förderung bisher nicht beanspruchen durften, die nur für jene Arbeitnehmer zulässig war, die auch in Deutschland uneingeschränkt Steuern zahlten.

Mit dem “Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften” entspricht man nun dem Urteil des EuGH und und setzt es in nationales Recht um. Noch Mitte Februar diesen Jahres hatte der Bundesrat Ergänzungen zum Gesetzentwurf angeregt (siehe: Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 12.2.10, BR-Drucks. 4/10). Nun wurde mit dem Gesetz beschlossen, dass die Zulageberechtigung für die Inanspruchnahme der Riester-Förderung an das Bestehen einer inländischen gesetzlichen Rentenversicherung oder den Bezug einer Besoldung gekoppelt werden muss. Damit können auch Personen, die in Deutschland „nur“ arbeiten Riester-Sparen und Ruheständler, die im Ausland leben, die Riester-Rente beziehen.

Die von der SPD-regierten Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen und Rheinland-Pfalz hatten gefordert, einen Vermittlungsausschuss einzuberufen, da sie den Neuregelungen hinsichtlich der Unternehmensbesteuerung im Rahmen des Gesetzes nicht zustimmten. Die Länder befürchten, dass die Änderungen für Bund, Länder und Kommunen eine zusätzliche Belastung in Milliardenhöhe zur Folge haben würden. Der Versuch scheiterte jedoch.

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Knut Mäuselein