Pflegebedürftig

Dass die Zahl der Pflegebedürftigen anhaltend steigt, ist eine bekannte Tatsache. Genauso wie der Fakt, dass entsprechende Vorsorge Geld kostet. Doch viele Menschen sind nach wie vor verunsichert, was das konkret für sie bedeuten kann; vor allem, welche finanziellen Belastungen damit verbunden sein können.
Dabei kann gerade eine private Pflegezusatzversicherung helfen, diese Risiken abzusichern und damit Angehörige entlasten und Pflegeleistungen langfristig sichern. Schließlich werden wir immer älter. Private Vorsorge gilt also nicht nur bei der Krankenversicherung, sondern wird auch in punkto Pflege wichtiger denn je. Damit eines Tages keiner vor unkalkulierbaren Kosten stehen muss.
Die gesetzliche Pflegeversicherung wird in der Regel nur für Basisleistungen der Pflege ausreichen. Das denken auch die meisten Bundesbürger. Eine aktuelle Studie von TNS Infratest ergab: 59 Prozent der Befragten halten den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung für wichtig. Dies ist umso mehr der Fall, wenn familiäre Alternativen fehlen, in denen die Frage der Pflege ggf. anderweitig geklärt werden kann.
Deshalb gilt: Sichern Sie sich finanziell ab, wenn Angehörige zu versorgen sind. Je früher desto besser. Wir beraten Sie gerne und unabhängig.

Die Diagnose Alzheimer oder einer anders gearteten Demenz-Erkrankung kann auch für bestehende Versicherungen Folgen haben. Obwohl viele Versicherer sagen, dass Kunden mit einer Demenz bzw. deren Angehörige eine solche Erkrankung nicht unbedingt melden müssen; und es eine generelle Meldepflicht hierbei sowieso nicht gibt.
Nach Erfahrungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kann es jedoch durchaus zu Problemen kommen, wenn ein Erkrankter einen Schaden verursacht. Deshalb rät dieser Verband dazu, den oder die jeweiligen Versicherer trotz allem entsprechend zu informieren.
Der Fall des ehemaligen Schalke-Managers Rudi Assauer rückte die Diagnose Alzheimer wieder einmal stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch verständlicherweise denken die wenigsten Betroffenen in derartigen Situationen sofort an ihre verschiedenen Versicherungsverträge. Neben einer privaten Haftpflichtpolice können auch Rechtsschutz- oder Kfz-Versicherung im Zusammenhang mit einer Demenz wichtig werden. Denn gerade bei Demenzpatienten im fortgeschrittenen Stadium besteht immer eine Gefahr, dass sie Schäden verursachen.
Hier können Zusatzklauseln helfen, die den Schutz für “Deliktunfähige” einschließen. Die Rechtsschutzversicherung wiederum kann wichtige Dienste leisten, wenn es juristische Auseinandersetzungen zu Pflegestufen oder Betreuung gibt. Bei der Kfz-Versicherung schließlich kann es gerade bei Neuerkrankten Probleme geben, die sich noch selbst ans Steuer setzen, obwohl sie es eigentlich schon nicht mehr dürften, da sie als “fahruntüchtig” gelten. Somit kann sich ein Kfz-Haftpflichtversicherer im Falle eines von ihm regulierten Schadens mit Regressforderungen an den Versicherungsnehmer wenden.
Im Zusammenhang mit diesem Thema ist es auch sinnvoll, rechtzeitig über den zusätzlichen Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Denn Absicherung ist immer besser und hilft, sich im Fall der Fälle um die wirklich wichtigen Aspekte von Pflege und Alltag zu kümmern. Wir beraten Sie gerne zu diesem sensiblen Thema – nehmen Sie Kontakt auf.

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Knut Mäuselein

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