Lebensversicherung

… ist derzeit dafür vermutlich in erster Linie nicht der Sommer sondern, das kürzlich vom Bundesrat beschlossene „Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte“ (Lebensversicherungs-Reformgesetz = LVRG) verantwortlich. Denn die darin inkludierten neuen Anforderungen an das Produkt Lebensversicherung sind nicht nur komplexer Natur, sondern müssen auch in relativ kurzer Zeit von den Versicherern gestemmt werden.

Besonders wichtige Punkte wie u. a. die:

  • Absenkung des Höchstrechnungszinses,
  • Neuregelung der Beteiligung an Bewerungsreserven
  • höhere Überschussbeteiligung
  • Ausschüttungssperre für Unternehmen
  • Einführung einer Rendite-Kennziffer

… müssen aufwändig in die neuen Kalkulationen einfließen und sich teilweise auch in bestehenden Verträgen wiederfinden. Das kann und wird jeweils unterschiedliche Auswirkungen auf Mindestlaufzeiten, Beitragsregelungen, Abschlusskosten und auch Vertragseintrittsalter haben – je nach Lebensversicherungsprodukt. Deshalb wird nicht nur bei den Versicherungsmathematikern konzentriert gearbeitet, sondern im gesamten Unternehmen.

Dabei sind wir bei Swiss Life äußerst zuversichtlich, alle geforderten Anpassungen spätestens bis zum November diesen Jahres umgesetzt zu haben, um Ihnen als Makler und Ihren Kunden Rechts- und Vertragssicherheit zu bieten sowie die Lebensversicherung als zeitgemäßes Produkt (neu) zu präsentieren.

Damit werden wir (und Sie) voraussichtlich dem Markt ein gutes Stück voraus sein. Sie können also auch in dieser Hinsicht mit uns und mit unseren Angeboten weiterhin rechnen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Um die Zukunft der Lebensversicherung zu stärken, hat der Gesetzgeber jetzt einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der helfen soll, die langfristige Stabilität und Attraktivität von Lebensversicherungen zu gewährleisten. immerhin zählt dieses Produkt nach wie vor zu den am weitesten verbreiteten Vorsorgelösungen hierzulande – für die Vermögensbildung, die Absicherung von Angehörigen oder die Altersvorsorge. Weiterlesen

Dass die anhaltende Niedrigzinsphase nicht spurlos an den Versicherungsunternehmen hierzulande vorbeigeht, dürfte den meisten Lebensversicherungskunden bekannt sein. Schließlich müssen die versprochenen (Garantie-)Zinsen auf die Sparprämien der Kunden auch irgendwie erwirtschaftet werden. Das dies in Zeiten niedriger Zinsen schwerer fällt als sonst dürfte auch keine große Überraschung sein.

Deshalb sucht die Branche (und der Gesetzgeber) nach Lösungen, die der überwiegenden Zahl der Kunden und damit der Altersvorsorge insgesamt zugute kommen, und zwar langfristig. Denn ein Problem tritt derzeit immer deutlicher zutage – dabei geht es um die so genannten Bewertungsreserven. Und in diesem Zusammenhang um den Fakt, dass gerade aktuell langfristig attraktive Geldanlagen veräußert werden müss(t)en, um kurzfristig gemäß den geltenden Bestimmungen Sonderausschüttungen an Lebensversicherungskunden leisten zu können, deren Vertrag gerade ausgezahlt wird.

Was dies für alle Lebensversicherungskunden bedeutet und wie sich der einzelne Kunde orientieren kann und verhalten sollte, darüber informiert der Gesamtverband der Deutschen Versicherer auf einer Frage & Antwort-Seite im Web. Sie wünschen weitere Informationen? Gern, wir stehen für alle Fragen rund um Ihre Altersvorsorge zur Verfügung.

Unsere Empfehlung: Bleiben Sie immer schön fair, und lassen Sie sich beraten – eine private Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar. Wir sind gern für Sie und für die Absicherung individueller Risiken da.

Hartz-IV-Empfänger müssen nicht unbedingt ihre Lebensversicherung kündigen, wenn ihnen dadurch ein Verlust entsteht. Das Bundessozialgericht in Kassel hat ein entsprechendes Urteil der Vorinstanz abgewiesen. Jetzt muss der Fall neu verhandelt werden. Weiterlesen

Ein überraschendes Urteil hat der EuGH kurz vor Ende 2013 getroffen. Es ermöglicht es Versicherten, ohne Verluste aus Lebens- und Rentenversicherungen aus zusteigen.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 19. Dezember 2013 eine überraschende Entscheidung für viele Besitzer einer Lebens- oder Rentenversicherung getroffen. Er entschied nämlich, dass eine gesetzliche Regelung, wonach ein Widerspruchsrecht auch bei fehlender, unvollständiger oder falscher Belehrung spätestens ein Jahr nach Zahlung der ersten Prämie erlischt, gegen europäisches Recht verstößt (Aktenzeichen C-209/12). Mögliche Folge dieser Entscheidung: Versicherte können nicht nur sämtliche eingezahlten Beiträge, sondern auch eine angemessene Verzinsung fordern. Weiterlesen

Fast scheint es, sie kommt nicht (mehr) aus den Schlagzeilen, vor allem aus den kritisch gemeinten. Die Rede ist von einer der am häufigsten Geldanlagen oder Vorsorgeformen hierzulande: der klassischen Lebensversicherung. Aber ist die Gefahr wirklich akut, und was ist mit möglichen Alternativen? Gibt´s die wirklich, und was sollten Sie jetzt im Hinblick auf Ihre eigene Lebensversicherung (LV) unternehmen?

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Kunden, die ihre vor dem Jahr 2008 abgeschlossene Lebensversicherung vorzeitig kündigen, müssen weiterhin mit hohen Abschlägen rechnen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Wer seine Lebensversicherung vorzeitig kündigt, verliert viel Geld. 2008 hat der Gesetzgeber jedoch für Neuverträge eine verbraucherfreundliche Lösung gefunden. Danach steht Betroffenen mindestens die Hälfte des Deckungskapitals in ihren Policen zu. Plus anteilmäßig Schlussüberschüsse und stille Reserven. Weiterlesen

Für einen Moment sah es fast so aus, als wäre eine der häufigsten und beliebtesten Vorsorgeformen der Deutschen in Gefahr: die Lebensversicherung. Zumindest berichteten manche Medien so und machten die anhaltende Niedrigzinsphase dafür verantwortlich, die es den Versicherungsunternehmen angeblich äußerst schwer mache, zugesagte Renditen zu zahlen.

Hierzulande gibt es schätzungsweise ca. 90 Millionen Lebensversicherungsverträge – mehr als Einwohner. Es wären also viele Menschen betroffen.

Doch nun gibt es Entwarnung von hoher politischer Stelle, dem Bundestag. Die entsprechenden Medienberichte wurden dort als “schlichtweg falsch” bezeichnet.

Es wurde weiterhin konstatiert, dass die Niedrigzinsen den Lebensversicherungen in der jetzigen Phase durchaus zusetzen, die garantierten Mindestausschüttungen jedoch geleistet werden. Der zuständige Finanzstaatsekretär Koschyk warnte zugleich vor Panik: “Bei dem letzten Stresstest der BaFin … erreichten alle getesteten Lebensversicherer in allen Szenarien positive Ergebnisse. Von einer akuten Notlage … zu reden, ist daher abwegig.” (Anmerkung: BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

Dennoch behält die Bundesregierung das Szenario im Auge und wird gegebenenfalls mögliche gesetzgeberische Handlungsmöglichkeiten auf nationaler und europäischer Ebene prüfen, wie aus Politikerkreisen weiter verlautete.

Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden und stehen für Ihre Fragen gern jederzeit zur Verfügung.

Lebensversicherungen sind in den Blickpunkt zahlreicher Diskussionen und Medienberichte gerückt. Dabei steht vor allem ein Aspekt im Mittelpunkt; ob die Lebensversicherungsunternehmen angesichts anhaltender Währungs- und Finanzkrise noch in der Lage sind, angemessene Renditen zu erwirtschaften. Dahinter verbirgt sich natürlich auch die Frage nach der Sicherheit der eigenen Police und der damit oftmals verbundenen Erwartungen an die persönliche Altersvorsorge. Weiterlesen

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Knut Mäuselein

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