Kind

 

 

Kinder sind aktiv und toben herum. Dabei kann schnell etwas zu Bruch gehen – ob die Vase des Nachbarn oder der Unterarm des Kindes. Zum Schutz der Kleinen und vor finanziellen Risiken: Das sind die wichtigsten Versicherungen für Kinder.

Beim tobenden Nachwuchs spielt das Unfallrisiko immer mit. Umso wichtiger sind passende Versicherungen für die Kleinen. Aber nicht nur Unfälle sollten über eine Versicherung abgesichert sein, auch Streitigkeiten der Eltern können schnell ins Geld gehen, wenn sie vor Gericht enden. Von der Unfallversicherung bis zur Rechtsschutzversicherung – für den Schutz der Familie sind folgende Versicherungen sinnvoll:

  1. Wenn etwas zu Bruch geht: Die Haftpflichtversicherung

Für den umfassenden Schutz der Familie darf die private Haftpflichtversicherung nicht fehlen. Sie versichert das finanzielle Risiko, das nach einem Schaden auf den Verursacher zukommen kann. Die Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Kinder sind grundsätzlich über die Haftpflichtversicherung der Eltern versichert, solange sie nicht volljährig sind. Der Versicherungsschutz endet, wenn sie heiraten.

 

Das Kind ist unabhängig von seinem Alter weiterhin über die Eltern haftpflichtversichert, solange es

  • zur Schule geht.
  • seine erste Berufsausbildung (Lehre oder Studium) macht.
  • sich in den üblichen Wartezeiten zwischen den Ausbildungsabschnitten befindet.

 

Wenn der Nachwuchs Möbel von Freunden oder das Auto des Nachbarn zerstört, haften sie aber nicht immer automatisch. Bei der Haftungsfrage spielen das Alter des Nachwuchses und die Situation, in der es den Schaden verursacht hat, eine entscheidende Rolle. Kinder sind laut Gesetzgeber bis zu ihrem siebten Geburtstag deliktunfähig. Eltern müssen dann für die Beschädigung ihrer Sprösslinge aufkommen, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

 

Ein Beispiel: Verletzt ein 5-Jähriger seinen Freund beim Indianerspielen mit einem Pfeil am Auge, müssen laut Gesetz die Eltern für diesen Unfall aufkommen, allerdings nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht nicht erfüllt haben. Mit anderen Worten: Können sie nachweisen, dass sie alles Erforderliche zur Beaufsichtigung ihres Kindes getan haben – oder der Schaden auch bei ordentlicher Aufsicht entstanden wäre – haften sie nicht.

Stellt sich heraus, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, müssen sie haften. In diesem Fall tritt der Haftpflichtversicherer der Erziehungsberechtigten für den Schaden ein.

 

Wann Kinder haften und wann nicht:

  • Hat der Nachwuchs das siebte Lebensjahr vollendet, ist er bedingt deliktfähig und kann für Beschädigungen haften.
  • Die Kleinen müssen nicht haften, wenn sie die Folgen des Handelns nicht absehen konnten, also die erforderliche Einsicht fehlte.
  • Sonderfall Straßenverkehr: Hier muss der Nachwuchs erst ab zehn Jahren haften. Dies gilt aber nur bei Unfällen im bewegten Straßenverkehr. Das heißt: Ein 9-Jähriger, der ein parkendes Auto beschädigt, haftet in diesem Fall durchaus.

 

  1. Die private oder gesetzliche Krankenversicherung

Bei kleineren und größeren Blessuren nach einem Unfall greift die Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Sprösslinge über die Eltern kostenfrei mitversichert. Ist allerdings der Elternteil mit dem höheren Einkommen privat krankenversichert, muss auch die Sprösslinge über eine eigene private Vollversicherung versichert werden.

 

  1. Private Unfallversicherung für Kinder

Hat ein Kind bleibende Schäden nach einem Unfall, zum Beispiel eine Behinderung, leistet die Kinder-Unfallversicherung. Die private Unfallversicherung finanziert etwa den behindertengerechten Umbau des Hauses der Familie. Mit der Unfallversicherung wird der Unfall des Nachwuchses, meist schon tragisch genug, nicht auch noch zum finanziellen Fiasko für die Familie.

 

Die private Unfallversicherung: Sinnvoller Schutz für die gesamte Familie

Die Unfallversicherung bietet Schutz aus einer Hand:

  • Berufstätige Mütter und Väter sind über die private Unfallversicherung – anders als bei der gesetzlichen Unfallversicherung – auch in der Freizeit geschützt.
  • Nicht berufstätige Erziehungsberechtigte genießen Unfallschutz trotz der fehlenden gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Zusätzliche Assistance-Leistungen der privaten Unfallversicherung unterstützen bei der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung.

 

  1. Kinder-Invaliditäts-Versicherung bei schweren Krankheiten

Mit einer Kinder-Invaliditäts-Zusatzversicherung (KIZ) – etwa als Zusatzdeckung der privaten Kinderunfallversicherung – kann das Kind zusätzlich gegen krankheitsbedingte Invalidität abgesichert werden.

 

Die Kinder-Invaliditäts-Zusatzversicherung bietet als Leistung eine Rente in vereinbarter Höhe, wenn und solange ein Kind durch Unfall oder Krankheit einen bestimmten Grad der Behinderung erleidet. Anders als die Kinderunfallversicherung bietet sie daher auch Schutz bei schweren Krankheiten. Allerdings ist sie mit einer umfangreicheren Gesundheitsprüfung verbunden.

 

 

 

  1. Für den Konfliktfall: Die Rechtsschutzversicherung

Streit und Missverständnisse gibt es in allen Lebenslagen. In vielen Situationen muss man sogar zum Anwalt oder vor Gericht gehen, wenn man zu seinem Recht kommen möchte.

 

In den Leistungen der Rechtsschutzversicherung sind unter anderem folgende Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme abgedeckt:

 

  • die gesetzlichen Anwaltsgebühren des Versicherten
  • Gerichtskosten
  • Kosten eines vom Gericht beauftragten Sachverständigen
  • die Anwaltsgebühren des Gegners im Falle eines verlorenen Gerichtsverfahrens
  • Mediationskosten

 

Alle minderjährigen Sprösslinge sind über die Rechtsschutzversicherung der Eltern mitversichert. Diese Regelung gilt auch für volljährige Töchter und Söhne, solange sie unverheiratet sind und keinen eigenen Beruf ausüben. Bei einigen Anbietern besteht dieser Versicherungsschutz nur für den Nachwuchs, wenn sie nicht älter als 25 Jahre sind. Ausnahme: Im Verkehrsbereich benötigen Volljährige häufig einen eigenen Rechtsschutz, sofern auf sie ein Fahrzeug zugelassen ist.

 

 

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Auf dem Schulhof dominieren Schokoriegel, Kartoffelchips und süße Limonaden. Das gesunde Brot landet nicht selten im Mülleimer. Dieses schädliche Essverhalten setzt sich in der Freizeit fort, mit entsprechendem Ergebnis: Inzwischen sind etwa jedes 5. Kind und jeder 3. Jugendliche übergewichtig oder leiden bereits unter Fettsucht – Tendenz steigend.

Wichtig: Die Sünden der Kindheit ziehen oft schwere Folgen im Erwachsenenalter nach sich. Dies kann von schwacher körperlicher Fitness bis hin zu Diabetes reichen. Eltern von Schulstartern sollten daher die Chance nutzen und ihre Kleinen auf gesunde Nahrung einstimmen. Das schaffen Sie mit gelungenen Kombinationen, viel Abwechslung und letztlich auch mit einer liebevollen Verpackung.

Ein gesunder Pausensnack fußt auf 4 Säulen:

  • Getreide (verschiedene Brotsorten, am besten Vollkorn)
  • Milch und Milchprodukte (Vollmilch, Joghurt, Dickmilch, Quarkspeisen)
  • Obst und Gemüse (je nach Saison)
  • Getränke (Mineralwasser, Früchtetee, Fruchtsaftschorle)

Mit etwas Fantasie können Sie jedes scheinbar langweilige Pausenbrot so zubereiten, dass die Kinder Lust darauf bekommen: Gemüse schmeckt besser, wenn man es in witzige Formen schneidet. Knäckebrot ist bunt belegt gleich viel leckerer. Oder wie wäre es mit 2 verschiedenen Brotsorten (oben Toast-, unten Mischbrot)?

Achten Sie jeden Tag auf Abwechslung. Packen Sie kleine Überraschungen ein (zum Beispiel Nüsschen, Trockenfrüchte, Vollkornkekse oder auch mal Schokolade). Das Ganze kommt in eine lustige Brotdose, um Vorfreude zu wecken. Natürlich ist der Aufwand höher, doch denken Sie daran, dass man Essgewohnheiten trainieren muss. Konsequenz wird mit Erfolg belohnt.

Kinder sollen wohlbehütet aufwachsen, Gefahren werden so gut es geht von ihnen fern gehalten. Eltern tun nahezu alles, damit ihren Kindern nichts passiert. Doch wenn, dann sind die meisten Kinder nicht ausreichend abgesichert – das zeigte jetzt eine Studie, die in Kooperation zwischen der Zeitschrift “Eltern” und einem Versicherungsunternehmen durchgeführt wurde.
Heraus kam dabei, dass die meisten Eltern ihre Jüngsten zwar weitreichend vor physischen Gefahren und Unfällen schützen – etwa durch Fahrradhelme oder gesicherte Steckdosen, jedoch zu wenig finanziell tun, um etwaige Belastungen tragen zu können. Dabei sorgen sich die meisten Eltern darum, ob ihr Kind einen schweren Unfall erleiden oder durch eine Krankheit langfristige Schäden davontragen könnte. Denn damit verbundene Aufwendungen benötigen Kapital: beispielsweise der Umbau eines Hauses oder die Anschaffung von aufwändigen Hilfs- oder Reha-Mitteln. Eine entsprechende Kinderinvaliditätsversicherung fehlt jedoch oftmals.
Auch bei der Hinterbliebenenabsicherung besteht noch Nachholbedarf, etwa durch eine Risikolebensversicherung, die dafür sorgt, dass der Nachwuchs beim Verlust eines Elternteils wenigstens finanziell abgesichert ist.
Sichern Sie Ihre Kinder in jeder Hinsicht gut ab – und lassen Sie sich dabei am besten individuell beraten.

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Knut Mäuselein

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