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So sind Schä­den ver­si­chert

Sturm, Starkregen und Hagel: Immer wieder ziehen schwere Unwetter über Deutschland hinweg und richten große Schäden an Häusern und Autos an. Wir erklären, welche Versicherung für Schäden durch Unwetter zahlt.

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Mit dem Hausbau erfüllen sich viele den Traum von den eigenen vier Wänden. Doch schnell kann der Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden – wenn der Bauherr nicht richtig versichert ist.

Jede Baustelle ist eine außergewöhnliche Gefahrenquelle. Verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf und vor dem Grundstück ist immer der Bauherr. Von ihm wird verlangt, das Risiko auf der Baustelle zu begrenzen. Dazu zählen auch Maßnahmen zum Schutz anderer. Sollte dennoch ein Missgeschick passieren, schützt die Bauherren-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen, die leicht den Ruin bedeuten können. Mit ihr ist der Bauherr gegen Schäden und Unfälle versichert, die Dritte während der Bauphase erleiden könnten. Dabei ist unerheblich, ob das Bauvorhaben in eigener Regie oder von einem fremden Unternehmen durchgeführt wird.

Haftpflicht für Bauherren

Wird beispielsweise ein Fußgänger von herabfallenden Bauteilen verletzt oder stürzt ein Kind in einen nicht abgedeckten Kellerschacht, wird zunächst der Bauherr zur Rechenschaft gezogen, auch wenn er nicht die Hauptschuld an dem Unfall trägt. Schadenersatzansprüche können hier schnell in die Hunderttausende gehen, die gesamte Baufinanzierung ist gefährdet. „Jeder Bauherr sollte unbedingt eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen“, empfiehlt deshalb Thomas Klement von der NÜRNBERGER. „Sie kommt für berechtigte Schadenersatzansprüche auf und wehrt gleichzeitig im Falle eines Rechtsstreits unberechtigte Forderungen ab.“

Ein weiterer wichtiger Versicherungsschutz während des Hausbaus ist die Bauleistungsversicherung sowie die Feuer-Rohbauversicherung. Denn äußere Einflüsse wie Unwetter, Feuer, Diebstahl, aber auch Konstruktions- oder Materialfehler können den Rohbau beschädigen oder gar zerstören. Ein Beispiel: Starker Regen überschwemmt die Baugrube mit frischem Fundament. Das Auspumpen, Entschlammen und Neuerstellen kostet 25.000 EUR. „Die Bauleistungsversicherung deckt solche unvorhergesehenen Schäden ab. Sie ist praktisch die Kasko für den Bau“, erklärt Thomas Klement.

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Der erste schwere Herbststurm ist gestern über Norddeutschland hinweggefegt. Teilweise erreichte das Orkantief „Christian“ Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 191 Stundenkilometern. An vielen Orten hat der Sturm eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Umgekippte Bäume, abgedeckte Dächer und eingestürzte Baugerüste – schnell können die Kosten für die Schäden in die Höhe schnellen.

Verbeulte Autos, Häuser ohne Dach

Vielerorts sah man abgedeckte Dächer. Teilweise waren Äste oder ganze Bäume in Häuser gestürzt. In diesem Fall kommt eine Wohngebäudeversicherung für die Schäden am eigenen Haus auf. Wer eine Wohngebäudeversicherung für sein Haus abschließt, sollte darauf achten, dass andere Gebäudeteile, wie Gartenhäuschen, Garagen oder Carports ebenfalls versichert sind.

Wenn das Haus besonders stark beschädigt wurde, macht der Sturm auch vor dem Innern des Hauses keinen Halt mehr. Sind die Einbauten direkt mit dem Haus verbunden, wie beispielsweise ein eingebauter Kamin, greift die Gebäudeversicherung. Sind jedoch Möbel und Elektrogeräte, also   Einrichtungsgegenstände betroffen, springt die Hausratversicherung ein.

Trifft der Baum ein Auto, sieht es ganz anders aus: War der Baum erkennbar alt und morsch, ist der Besitzer seiner „Verkehrssicherungspflicht” nicht nachgekommen. Dann kann der Fahrzeugeigentümer versuchen, diesen für den Schaden haftbar zu machen. Ist das nicht der Fall kommt die eigene Teilkaskoversicherung für Sturmschäden ab Windstärke 8 auf. Wer eine Vollkaskoversicherung besitzt, hat Glück: Diese greift auch bei geringeren Windstärken.

Die Schäden fotografieren

Wer von einem solchen Sturm betroffen ist, sollte den Schaden möglichst schnell der eigenen  Versicherung melden und vorsorglich fotografieren. Zudem empfiehlt es sich, alles zu tun, um weitere Schäden zu vermeiden. Das bedeutet beispielsweise das beschädigte Dach notdürftig abzudecken.

Die Versicherungen springen bei Sturmschäden ab Windstärke 8 ein. Ist aber ein Sturm mit mehr als 118 Stundenkilometern unterwegs, also mit einer Windstärke von mehr als zwölf, kann für die Schäden keiner verantwortlich gemacht werden. Dann ist höhere Gewalt im Spiel. Wer beim gestrigen Sturm also Schäden erlitten hat, kann diese nur über die eigene Kasko-, Wohngebäude- oder Hausratversicherung abwickeln.

Quelle:Pfefferminzia

 

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Einer unserer Partner verzichtet in der Gebäudeversicherung auf die Dichtigkeitsprüfung bei den Ableitungsrohren auf dem versicherten Grundstück. ( andere Versicherer fordern eine Dichtigkeitsprüfung oder schließen die Ableitungsrohre auf dem Grundstück aus ).

Schäden an Ableitungsrohren und vor allem auch die Folgeschäden können sehr schnell ein kleines Vermögen kosten.

Schäden an Ableitungsrohren außerhalb des Gebäudes und auf dem Grundstück sind bis 10.000 EUR versichert – ohne Selbstbehalt und Nachweis einer Dichtigkeitsprüfung! Sogar außerhalb des Versicherungsgrundstückes wird ein Schutz bis 5.000 EUR geboten. Und auch hier selbstverständlich ohne Selbstbehalt und Dichtigkeitsprüfung.

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Wir alle haben die Bilder des jüngsten Hochwassers gesehen, und vielleicht kennt jemand auch persönlich Betroffene oder zählt selbst zu den vom Hochwasser geschädigten Menschen. Die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen sind verheerend. Und nur 32 Prozent der deutschen Haushalte sind laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) ausreichend gegen Hochwasser und dessen Folgen versichert. Weiterlesen

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Gegen schlechtes Wetter kann sich niemand versichern, vor den Folgen von Unwettern und anderen Naturgewalten schon. Und dies wird vermutlich immer wichtiger. Denn laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) nehmen die Schäden durch Unwetter und Niederschläge zu, wie Statistiken zeigen – zum Beispiel an Wohngebäuden, aber auch im Fahrzeugbereich. Weiterlesen

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Wenn Aktienmärkte schwanken und die Währungs- und Schuldenkrise zusätzlich für Unsicherheit bei der Geldanlage sorgt, besinnen sich wieder mehr Menschen auf Sach- und eben Immobilienwerte. Bauen hat sozusagen wieder Konjunktur. 2010 wurden beispielsweise bundesweit 187.700 Baugenehmigungen erteilt (lt. Statistischen Bundesamt).
Doch genauso wichtig wie die Fragen nach Standort und Finanzierung ist die Absicherung von Risiken, die alle Bauherren bedenken sollten. Das gilt sowohl für den Bau wie auch für diejenigen, die dabei tätig sind. Denn neben Kostenbelastungen aus Sachschäden können vor allem auch Personenschäden zu immensen finanziellen Lasten führen.
Gerade bei langwierigeren Baumaßnahmen können zudem Diebstahl oder Vandalismus teuer werden, genauso wie Elementarschäden durch Hochwasser, Gewitter oder Sturm. Doch gegen diese Risiken helfen spezielle Versicherungen, die auch analog zur Bauphase abgeschlossen werden können. Und wenn man selbst mit anpackt, empfiehlt sich der Abschluss einer Unfallversicherung.
Denn am schönsten ist es, wenn irgendwann der Bau fertig ist und nicht (finanziell) der Bauherr.

Checkliste für Bauherren

Wer ein Haus kauft, braucht unbedingt:
• Eine Feuer- und Wohngebäudeversicherung, die Nebengebäude wie Garagen einschließt. Je nach Lage und Beschaffenheit des Hauses ist auch
eine Elementarschaden- und/oder Glasversicherung empfehlenswert.
• Eine an die neuen Anforderungen angepasste Privathaftpflichtversicherung. Beispielsweise sollten Besitzer einer Ölheizung mögliche
Grundwasserschäden aus einem defekten Öltank absichern. Wer sein Objekt vermietet, braucht eine separate Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.
Bauherren benötigen zusätzlich:
• Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung. Fällt einem Passanten ein Dachziegel auf den Kopf, haftet der Bauherr in unbegrenzter Höhe.
• Eine Feuerrohbauversicherung.
• Eine Unfallversicherung. Helfen Freunde des Bauherrn mit, müssen sie bei der Berufsgenossenschaft angemeldet werden. Zudem gibt es eine
spezielle Bauhelfer-Unfallversicherung.
Wichtig für alle:
• Ein tragfähiger Schutz vor den finanziellen Folgen einer Arbeitsunfähigkeit wird heutzutage nicht nur dem Hauptverdiener dringend empfohlen. Auch der Ausfall der Hausfrau und Mutter kann ohne private Vorsorge das Ende des Traums vom Eigenheim bedeuten.
• Bieten vorhandene Lebens- und Rentenversicherungen in der neuen Situation noch ausreichenden Schutz? Kann der Kredit getilgt werden,
sodass die Familie im Fall des Falles zumindest im Eigenheim bleiben kann?
Ebenfalls sollten weitere bestehende Versicherungsverträge überprüft werden:
• Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, sollte klären, ob sie auch Nachbarschaftsstreitereien – etwa aufgrund von geplanten Umbauten des
Hauses – abdeckt.
• Eine Hausratversicherung muss an die neuen Wohngegebenheiten angepasst werden, um eine Unterversicherung zu vermeiden.
• Zum Schluss eine gute Nachricht: Kfz-Versicherer gewähren den als zuverlässig geltenden Eigenheimbesitzern häufig Rabatte.

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Vielen Menschen gilt ein eigenes Haus als beste Vorsorge. Aber als Eigentümer muss man Verantwortung übernehmen und ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt.

Die kleine Checkliste soll helfen, sich einen Überblick über die wichtigsten Versicherungen rund um den Hausbau zu verschaffen:

  • Bauherrenhaftpflicht
  • Als Bauherr haftet man für die Schäden, die Dritten durch das Bauvorhaben entstehen. Diese Versicherung prüft die Ansprüche Dritter und übernimmt die finanziellen Folgen.

  • Bauleistungsversicherung/Bauwesenversicherung
  • Schäden, die durch höhere Gewalt (Hochwasser, Sturm), Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, Fahrlässigkeit, Konstruktions- und Materialfehler entstehen, werden von dieser Versicherung ersetzt.
    Schäden durch Feuer werden i.d.R. nur gegen Aufpreis versichert.
    Hier schützt eine Feuerrohbauversicherung, die meist kostenfrei angeboten und nach Fertigstellung des Hauses in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Bauhelferversicherung
  • Das Risiko, dass sich Freunde und Bekannte bei der Hilfe auf dem Bau verletzten, wird oft unterschätzt. Viele wissen auch nicht, dass Helfer bei der Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden müssen.

  • Feuerrohbauversicherung
  • Schäden, die durch Feuer an dem Rohbau entstehen, sind meist verheerend.
    Eine Feuerrohbauversicherung übernimmt die finanziellen Folgen und ist meist kostenfrei, wenn sich der Versicherungsnehmer für eine anschließende Wohngebäudeversicherung entscheidet. In dieser sind Feuer-, Leitungswasser- und Sturm/Hagelschäden versichert.

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Knut Mäuselein

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