Frost

 

 

So ver­mei­den Sie Was­ser­schä­den

 

Wenn Wasserleitungen platzen, wird es ungemütlich: Die Räume werden unbewohnbar und müssen mit viel Aufwand getrocknet werden. Die Kosten dafür übersteigen schnell die Tausend-Euro-Marke. Hausbesitzer und Mieter sollten frühzeitig vorsorgen.

Leitungswasserschäden haben vor allem zwei Ursachen:

 

  1. Überalterte Leitungssysteme
  2. Frost im Winter

 

Statistisch betrachtet entstehen jeden Winter zwischen 30.000 und 40.000 Leitungswasserschäden durch Frost. Gerade im Winter sollten deshalb Hausbesitzer und Mieter darauf achten, dass Leitungen nicht zufrieren. So gelingt das am besten:

 

  1. Wasserleitungen im Freien entleeren und abdrehen

Leitungen im Außenbereich sollten frühzeitig entleert und die Wasserzapfstellen abgesperrt werden. Unser Tipp: Mit dem Wechsel der Winterreifen denken Hausbesitzer auch an die Wasserleitungen.

Überlegen Sie auch, ob Sie Ihre Wasserinstallationen nicht durch einen Fachmann regelmäßig warten lassen möchten: Eine Investition, die sich auch unter Energie- und Umweltgründen bezahlt macht.

 

  1. Bewässerungscomputer/ -steuerung abbauen

Automatische Bewässerungscomputer sind im Sommer praktisch: Während man arbeitet oder sich auf der Terrasse sonnt, werden Rasen und Pflanzen gesprengt. Wer diese, meist aus Plastik hergestellten Armaturen, allerdings am Wasserhahn überwintern lässt, hat im Frühjahr oft das Nachsehen. Der Frost kann Schäden an den Geräten verursachen, in der Regel erlischt dadurch auch die Herstellergarantie.

 

Unsere Empfehlung: Sobald die Temperaturen unter 7 Grad Celsius sinken, sollte die Bewässerungssteuerung abgebaut und vor Kälte geschützt werden.

 

  1. Ausreichend Heizen

Das wirksamste Frostschutzmittel für Wasserrohre ist Wärme. Beheizen Sie alle Räume und Gebäudeteile, in denen sich Wasserleitungen befinden – auch wenn Sie einzelne Räume nicht regelmäßig nutzen.

 

Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit: Der so genannte Frostwächter (siehe Infobox) sorgt lediglich dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Rohre, die entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden dadurch nicht geschützt. Drehen Sie das Ventil also nie vollständig zu.

 

Der Frostwächter (Eiskristall-Symbol) am Heizventil

Der so genannte Frostwächter sorgt dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Mehr nicht. Leitungswasserrohre, die beispielsweise entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden dadurch nicht geschützt. Somit schafft die Frostschutzstellung am Heizkörperventil nur bedingt Sicherheit. Unser Tipp: Drehen Sie das Ventil bei anhaltenden Dauerfrost nie vollständig zu.

 

Welche Räume sind besonders gefährdet?

Vor allem Räume und Gebäudeteile, die selten genutzt werden, sind besonders anfällig für Leitungswasserschäden:

 

  • Nicht beheizte Wohnräume wie Gäste- und Arbeitszimmer, Keller, Vorrats- oder Abstellräume und im Gäste-WC
  • Räume mit undichten Fenstern
  • Ferienwohnungen
  • Immobilien zum Verkauf

 

Wie sind Leitungswasserschäden versichert?

  1. Mit einer Wohngebäudeversicherungschützen Sie Ihr Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände. Das kann ein fest verklebter Teppichboden oder die Einbauküche sein. Aber auch Zentralheizungsanlagen und Sanitärinstallationen zählen dazu.
  2. Mit einer Hausratversicherungversichern Sie Ihren kompletten Hausrat (z. B. Möbel, Gardinen, Schrankinventar bis hin zu Elektrogeräten und Computer).

 

Leitungswasserschäden in Zahlen

Leitungswasserschäden sind bei den Wohngebäude- und Hausratversicherern ein enormer Kostenfaktor. Aufwand und Kosten für Trocknung und Renovierung sind in solchen Fällen hoch. Im Jahr 2020 leisteten sie mehr als 3,3 Milliarden Euro für rund 1,1 Millionen geplatzte Wasserrohre.

 

 

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Solange nur der Hahn läuft, ist alles prima.

 

Leider sucht sich das Wasser vor allem in der anstehenden Frostperiode gerne auch mal andere Wege.

 

Und so entsteht durch geplatzte Wasserleitungen jährlich ein Schaden von mehr als drei Milliarden Euro.

 

Dabei ließen sich viele Schäden leicht vermeiden. Wie das geht, lesen Sie hier: https://bit.ly/frost-winter

 

 

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Zwischen 120 und 150 Millionen Euro Schaden richten durch Frost geplatzte Wasserleitungen in Deutschland alljährlich an, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft kürzlich berichtete.

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So ver­mei­den Sie Was­ser­schä­den bei Frost und Kälte

 

Wenn Wasserleitungen platzen, wird es ungemütlich: Die Räume werden unbewohnbar und müssen mit viel Aufwand getrocknet werden. Die Kosten dafür übersteigen schnell die Tausend-Euro-Marke. Hausbesitzer und Mieter sollten frühzeitig vorsorgen.

Leitungswasserschäden haben vor allem zwei Ursachen:

 

  1. Überalterte Leitungssysteme
  2. Frost im Winter

 

Gerade im Winter sollten deshalb Hausbesitzer und Mieter darauf achten, dass Leitungen nicht zufrieren. So gelingt das am besten:

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Rohrbruch durch Frost, herabfallende Eiszapfen, Dachlawinen, Glätte: Im Winter gibt es rund ums Haus einige Gefahrenquellen, die man im Blick behalten sollte. Wer haftet in welchen Fällen? Weiterlesen

Die Fahrsicherheit fängt bereits vor dem Einsteigen an. Bevor man losfährt, müssen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) alle Autoscheiben von Schnee oder Eis befreit werden. Wer nur ein Guckloch in die vereisten Scheiben kratzt, muss nicht nur mit einer eingeschränkten Sicht, sondern auch mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 10 EUR rechnen. Weiterlesen

In der kalten Jahreszeit kommt es immer wieder zu Rohrbrüchen oder leckenden Heizkörpern. Die Folge: überschwemmte Zimmer, Beschädigungen von Mauern, Böden, Decken sowie der Wohnungseinrichtung. Weiterlesen

In der kalten Jahreszeit kommt es immer wieder zu Rohrbrüchen oder leckenden Heizkörpern. Die Folge: überschwemmte Zimmer, Beschädigungen von Mauern, Böden, Decken sowie der Wohnungseinrichtung.

So beugen Sie vor:

  • Heizen Sie Räume wie Schlafzimmer, Bad, Toilette oder Gästezimmer im Winter stets auf kleiner Stufe.
  • Halten Sie Fenster in unbeheizten Bereichen wie Dachboden und Keller bei Minusgraden verschlossen und überwachen Sie die Temperatur. Heizkörper und Rohre in diesen Wohnungsteilen müssen unbedingt entleert werden.
  • Kontrollieren Sie vor einer längeren Abwesenheit, ob die Brennstoffvorräte wie z. B. Heizöl ausreichen. Die Heizungspumpen müssen fortwährend laufen, damit das Wasser zirkulieren kann. Bitten Sie ggf. Nachbarn oder Bekannte, die Anlage möglichst oft zu kontrollieren.
  • Entleeren Sie im Winter Außenwasserhähne und Rohre, da diese besonders leicht zufrieren. Weiterlesen
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Knut Mäuselein

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