Brandgefahr

 

 

durch Shisha-Kohleanzünder

 

 

 

 

 

Aus der Kategorie „Gefahren, an die man nicht denkt“:

 

 

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) warnt vor Shisha-Kohleanzünder und der davon ausgehenden Brandgefahr.

 

 

Denn vor allem Schadenfälle und Brände in Jugendzimmern werden häufiger:

 

 

 https://bit.ly/ifs-shisha

 

 

 

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Versicherer geben Entwarnung

 

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass von Elektroautos eine gegenüber Verbrennern deutlich erhöhte Brandgefahr ausgehe. Vereinzelt verbieten Kommunen deshalb den Elektromobilisten die Einfahrt in Tiefgaragen und Parkhäuser.

 

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Jährlich ereignen sich 12.000 Schadenfälle in der Weihnachts- und Adventszeit. Die Dekoration geht in Flammen auf – und nicht selten ist der Christbaum Ausgangspunkt kleinerer oder größerer Brände. Auch aus der Steckdose droht Gefahr: Zu keinem Zeitpunkt im Jahr werden so viele Elektrogeräte genutzt wie an Weihnachten, was wiederum ein erhöhtes Kurzschlussrisiko bedingt.

Deutlicher Schadenanstieg

Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) entstehen im Dezember deutlich mehr Feuerschäden als in den übrigen Wintermonaten. Dies führt der GDV insbesondere auf brennende Adventsgestecke oder Weihnachtsbäume und Unachtsamkeit bei der Silvesterknallerei zurück.

Im allgemeinen Stimmungshoch wird schnell vergessen, wie gefährlich bereits eine kleine Kerze sein kann. Steht sie zu nah an der Gardine oder wurde sie nicht richtig befestigt, kann ein gemütlicher (Vor-)Weihnachtsabend schnell einen schlimmen Verlauf nehmen. Oberstes Gebot: Aufmerksamkeit! Lassen Sie Kerzen niemals aus den Augen. Wechseln Sie sie rechtzeitig, bevor sie zu kurz werden und Äste in Brand geraten. Haben Sie immer einen Feuerlöscher, einen Eimer Sand oder Wasser in greifbarer Nähe, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Erhöhter Stromverbrauch

Der Stromverbrauch steigt am 25. Dezember von durchschnittlich 9 auf 12 kWh pro Haushalt, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Hochgerechnet auf rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland ergibt sich daraus ein zusätzlicher Verbrauch von etwa 120.000.000 kWh. Der Grund: Es brutzelt in nahezu allen Backöfen und auf den Herdplatten, die Fenster sind hell erleuchtet und auch in den Räumen blinkt es nur so vor stimmungsvoller elektrischer Dekoration. Die Zahl gefährlicher Kurzschlüsse nimmt damit ebenfalls zu.

Unser Tipp

Schalten Sie Ihre Weihnachtsbeleuchtung erst im Dunkeln ein. Stromsparende Alternativen sind LED-Lichterketten. Da trotz größter Vorsicht immer etwas passieren kann, sollten Sie rechtzeitig prüfen, ob der Versicherungsschutz Ihrer Hausrat-, Wohngebäude-, Privat-Haftpflicht- und Unfallversicherung ausreicht.

 

Öfen ohne Schornstein werden immer beliebter. Sogenannte Bioethanol-Kamine versprechen ein angenehm flackerndes Feuer – ganz ohne Rauch. Manche Anbieter erwecken in ihrer Werbung den Eindruck, das Gerät erzeuge genug Wärme für gemütliche Kaminabende. Das ist grundsätzlich nicht falsch – denn wo Feuer ist, ist auch Wärme. Allerdings entstehen beim Verbrennen des Ethanols Kohlenstoffdioxid und Wasser, weshalb immer ausreichend gelüftet werden muss. Dies macht jeden Heizeffekt zunichte.

Viel kritischer ist jedoch die unterschätzte Brand- und Explosionsgefahr. Ethanol-Feuerstellen sind nicht genehmigungspflichtig und gelten daher als harmlose Dekoration. Leider ist es in der Vergangenheit wiederholt zu teils schweren Unfällen mit Ethanol-Brennern gekommen. Ursache waren meist Bedienungsfehler, aber auch mangelhafte Billiggeräte oder instabile „Tischfeuer“. Inzwischen gibt es zwar eine Norm (DIN 4734: „Dekorative Feuerstellen für flüssige Brennstoffe“), die vorschreibt, welche Kriterien ein sicherer Ethanol-Kamin erfüllen muss. Eine Pflicht zum Prüfen besteht aber nicht.

Unsere Tipps zum sicheren Umgang mit Bioethanol-Kaminen

  • Prüfen Sie grundsätzlich, ob offene Flammen in Ihrem Haushalt einen sicheren Platz hätten. Mit kleinen Kindern oder Haustieren sollten Sie auf einen Ethanol-Kamin verzichten.
  • Stellen Sie den Kamin mit ausreichend Abstand zu Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen auf.
  • Testen Sie die Standsicherheit des Geräts gegen Verschieben, Rutschen und Kippen.
  • Benutzen Sie möglichst reines und damit schadstofffreies Ethanol.
  • Lagern Sie Ethanol in Räumen, in denen keine offenen Flammen entfacht werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Brennstäbe nicht auslaufen können.
  • Saugen Sie ausgelaufenes Ethanol mit trockenen Tüchern auf und entsorgen Sie diese außerhalb der Wohnung.
  • Zünden Sie den Kamin mit einem Stabfeuerzeug an. Halten Sie Abstand.
  • Lüften Sie regelmäßig. Beim Verbrennen von Bioethanol entsteht neben Wasser auch Kohlenstoffdioxid.
  • Gerät Ethanol außerhalb des Kamins in Brand, versuchen Sie, die Flammen sofort zu ersticken. Ist kein Feuerlöscher oder eine spezielle Löschdecke im Haus, verwenden Sie eine schwere Baumwolldecke.
  • Füllen Sie den Kamin niemals nach, wenn er noch brennt oder heiß ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben.
  • Lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt.

 

Kontakt
Knut Mäuselein

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