bauleistungsversicherung

Mit dem Hausbau erfüllen sich viele den Traum von den eigenen vier Wänden. Doch schnell kann der Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden – wenn der Bauherr nicht richtig versichert ist.

Jede Baustelle ist eine außergewöhnliche Gefahrenquelle. Verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf und vor dem Grundstück ist immer der Bauherr. Von ihm wird verlangt, das Risiko auf der Baustelle zu begrenzen. Dazu zählen auch Maßnahmen zum Schutz anderer. Sollte dennoch ein Missgeschick passieren, schützt die Bauherren-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen, die leicht den Ruin bedeuten können. Mit ihr ist der Bauherr gegen Schäden und Unfälle versichert, die Dritte während der Bauphase erleiden könnten. Dabei ist unerheblich, ob das Bauvorhaben in eigener Regie oder von einem fremden Unternehmen durchgeführt wird.

Haftpflicht für Bauherren

Wird beispielsweise ein Fußgänger von herabfallenden Bauteilen verletzt oder stürzt ein Kind in einen nicht abgedeckten Kellerschacht, wird zunächst der Bauherr zur Rechenschaft gezogen, auch wenn er nicht die Hauptschuld an dem Unfall trägt. Schadenersatzansprüche können hier schnell in die Hunderttausende gehen, die gesamte Baufinanzierung ist gefährdet. „Jeder Bauherr sollte unbedingt eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen“, empfiehlt deshalb Thomas Klement von der NÜRNBERGER. „Sie kommt für berechtigte Schadenersatzansprüche auf und wehrt gleichzeitig im Falle eines Rechtsstreits unberechtigte Forderungen ab.“

Ein weiterer wichtiger Versicherungsschutz während des Hausbaus ist die Bauleistungsversicherung sowie die Feuer-Rohbauversicherung. Denn äußere Einflüsse wie Unwetter, Feuer, Diebstahl, aber auch Konstruktions- oder Materialfehler können den Rohbau beschädigen oder gar zerstören. Ein Beispiel: Starker Regen überschwemmt die Baugrube mit frischem Fundament. Das Auspumpen, Entschlammen und Neuerstellen kostet 25.000 EUR. „Die Bauleistungsversicherung deckt solche unvorhergesehenen Schäden ab. Sie ist praktisch die Kasko für den Bau“, erklärt Thomas Klement.

Vielen Menschen gilt ein eigenes Haus als beste Vorsorge. Aber als Eigentümer muss man Verantwortung übernehmen und ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt.

Die kleine Checkliste soll helfen, sich einen Überblick über die wichtigsten Versicherungen rund um den Hausbau zu verschaffen:

  • Bauherrenhaftpflicht
  • Als Bauherr haftet man für die Schäden, die Dritten durch das Bauvorhaben entstehen. Diese Versicherung prüft die Ansprüche Dritter und übernimmt die finanziellen Folgen.

  • Bauleistungsversicherung/Bauwesenversicherung
  • Schäden, die durch höhere Gewalt (Hochwasser, Sturm), Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, Fahrlässigkeit, Konstruktions- und Materialfehler entstehen, werden von dieser Versicherung ersetzt.
    Schäden durch Feuer werden i.d.R. nur gegen Aufpreis versichert.
    Hier schützt eine Feuerrohbauversicherung, die meist kostenfrei angeboten und nach Fertigstellung des Hauses in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Bauhelferversicherung
  • Das Risiko, dass sich Freunde und Bekannte bei der Hilfe auf dem Bau verletzten, wird oft unterschätzt. Viele wissen auch nicht, dass Helfer bei der Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden müssen.

  • Feuerrohbauversicherung
  • Schäden, die durch Feuer an dem Rohbau entstehen, sind meist verheerend.
    Eine Feuerrohbauversicherung übernimmt die finanziellen Folgen und ist meist kostenfrei, wenn sich der Versicherungsnehmer für eine anschließende Wohngebäudeversicherung entscheidet. In dieser sind Feuer-, Leitungswasser- und Sturm/Hagelschäden versichert.

Kontakt
Knut Mäuselein

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