Badeunfall

An jedem heißen Sommertag zieht es unzählige Menschen auf der Suche nach Abkühlung und Erholung in Freibäder sowie Badeseen. Doch das kalte Nass birgt Gefahren: Durch Selbstüberschätzung aber auch leichtsinniges Handeln ereignen sich jedes Jahr zahlreiche Badeunfälle – nicht selten mit Todesfolge.

Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind 2013 in Deutschland mindestens 446 Menschen ertrunken. 382 von ihnen verloren in Flüssen, Seen und Kanälen ihr Leben. Das Risiko, dort zu ertrinken, ist also um ein Vielfaches höher als an bewachten Küsten oder in Schwimmbädern.

Diese Sicherheitstipps sollten Sie unbedingt beachten:

  • Schwimmen Sie nur an bewachten Badestellen und lesen Sie die Warnhinweise, bevor Sie ins Wasser gehen.
  • Schwimmen Sie nie alleine.
  • Gehen Sie niemals mit vollem oder ganz leerem Magen baden.
  • Kühlen Sie sich langsam ab, ehe Sie ins Wasser gehen, und verlassen Sie es sofort, wenn Sie frieren.
  • Springen Sie nie in Ihnen unbekannte Gewässer. Vergewissern Sie sich vorab, ob das Wasser tief genug und frei von anderen Schwimmern ist.
  • Meiden Sie sumpfige sowie von Pflanzen durchwachsene Gewässer.
  • Verlassen Sie bei einem Gewitter sofort das Wasser.
  • Überschätzen Sie in freien Gewässern nicht Ihre Kraft und Ihr Schwimmvermögen.
  • Luftmatratzen, Autoschläuche sowie Gummitiere können im Wasser ein gefährliches Spielzeug sein. Seien Sie entsprechend vorsichtig.
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Knut Mäuselein

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