Auslandsreisekrankenversicherung

Ich bin dann mal weg – ob Sabbatical im Job oder große Weltreise nach dem Abitur: Viele Menschen zieht es mit dem Wunsch nach etwas Neuem längere Zeit ins ferne Ausland. Damit die Reise zum reibungslosen Trip des Lebens wird, sollten Sie bereits lange im Vorfeld die exakte Planung in die Hand nehmen.

Impfungen

Vor dem Start in fremde Länder lohnt sich ein Blick in den eigenen Impfpass. Denn je nach Zielland sind einige Schutzimpfungen oder die Auffrischung des bestehenden Impfschutzes dringend erforderlich. Welche das für das jeweilige Reiseland sind, finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts als generelle Empfehlungen. Hier sollten Sie sich möglichst 6 Monate vor der Reise informieren, da etwa eine Hepatitis-Impfung über ein halbes Jahr Vorlaufzeit braucht, bis sie ihren vollen Schutz entfaltet.

Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport

Genauso wichtig wie ein wirksamer Impfschutz: eine verlässliche Auslandsreise-Krankenversicherung! Denn ein deutscher Krankenschein wird im Ausland oft nicht akzeptiert und Ärzte behandeln Patienten nur, wenn diese die Rechnung privat zahlen. Solche Kosten erstattet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) meist nicht – schon gar nicht bei einem Aufenthalt außerhalb Europas. Es empfiehlt sich hier selbst vorsorge zu treffen.

Visum & Reisepass

Keine andere Nation genießt eine so umfassende Reisefreiheit wie wir Deutschen: Mit unserem Reisepass und Visum können wir ohne Probleme jederzeit in 173 Staaten fahren. Dennoch gibt es genügend andere spannende Länder, die ein Touristenvisum mit einer fixen Länge voraussetzen – und mit diesem darf man weder entgeltlich (Stichwort „Work and Travel“) noch unentgeltlich bzw. ehrenamtlich arbeiten. Die Visumvergabe kann je nach Zielland unterschiedlich lange dauern. Daher sollten Sie mindestens 6 Monate vor der Reise bei der Vertretung des Landes ein Visum beantragen. Informieren Sie sich am besten auf der Internetseite des jeweiligen Konsulats. Eine aktuelle Übersicht, welche Länder außerhalb Europas ein Visum bei Einreise verlangen, finden Sie etwa in der Wikipedia. Außerdem gilt es darauf zu achten, dass bei der Beantragung eines Visums der eigene Reisepass noch mindestens 6 Monate über das geplante Reisedatum hinaus gültig ist und genügend freie Seiten für Stempel und Visa hat.

Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Gerade, wenn es Sie zu Abenteuern abseits ausgetretener Pfade zieht: Informieren Sie sich rechtzeitig über Reisewarnungen für das Zielland. Das Auswärtige Amt bietet immer aktuelle und präzise Informationen. Außerdem können Sie sich hier über lokale Sitten und Gebräuche schlaumachen, um peinliche Fehltritte im Alltag vor Ort zu vermeiden.

Tipp: Registrieren Sie sich vor der Abreise in der Krisenvorsorgeliste. So können Sie im Ernstfall sicher erreicht werden und Ihre Lieben zu Hause bekommen eine Mitteilung, dass Sie wohlauf sind.

Planung ist bei längeren Auslandsaufenthalten gerade in fernen Ländern das A und O. Denken Sie daher früh genug an Beantragungen und mögliche Sicherheitsfragen im Ausland. Falls Sie zudem auf Medikamente angewiesen sind, prüfen Sie im Vorfeld unbedingt, ob und wie diese im Zielland verfügbar sind. Und für den Fall der Fälle: Stellen Sie sich eine Liste mit den Ansprechpartnern Ihrer Botschaft oder des deutschen Konsulats vor Ort zusammen. So erhalten Sie schnelle Hilfe, wenn Sie sie brauchen.

Bisher war die Mehrzahl der reisefreudigen Deutschen auch im Ausland in der Regel über die eigene gesetzliche Krankenversicherung abgesichert. Doch das gibt es ab diesem Jahr nicht mehr, dieser kostenlose Zusatzschutz darf von den gesetzlichen Krankenkassen 2013 nicht mehr angeboten werden.

Der normale Auslandskrankenschutz der gesetzlichen Kassen gilt dann (weiterhin) nur für EU-Länder und Staaten, mit denen entsprechende Sozialversicherungsabkommen bestehen. Aber auch dort kann es passieren, dass Kassenpatienten für medizinische Behandlungen zusätzlich zahlen müssen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen erstatten meist nicht die kompletten Kosten.

Pikanterweise ist gerade die allgemein teuerste Leistung generell nicht abgedeckt: der Rücktransport in ein deutsches Krankenhaus bzw. nach Hause. Bedenkt man, dass zum Beispiel ein Ambulanzflug schnell mit Zehntausenden Euros zu Buche schlagen kann, sind vorhandene Vermögenswerte möglicherweise gefährdet oder eine langwierige Verschuldung droht.

Bisher haben von diesem “Bonus” eines integrierten Auslandskrankenversicherungsschutzes immerhin mehr als 2 Millionen gesetzlich Versicherte profitiert. Laut Expertenmeinung sind vor allem die Angehörigen von Betriebskrankenkassen nun auf zusätzlichen Schutz angewiesen. Deshalb raten auch gesetzliche Krankenkassen ergänzend zu einem recht preiswerten privaten Auslandskrankenschutz. Überprüfen Sie also sicherheitshalber Ihren Auslandskrankenversicherungsschutz. Wir beraten Sie gern dazu.

Achtung, ab 2013 gilt: Nur mit privater Absicherung sind gesetzlich Krankenversicherte ganz sicher weltweit unterwegs.

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Knut Mäuselein

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