Altersarmut

Warum Frauen im Alter durchschnittlich ärmer sind als Männer

Frauen stehen vor einem beträchtlichen Altersarmutsrisiko. Ihre Rente fällt im Schnitt nur etwa halb so hoch aus wie die von Männern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Da sie weit überwiegend die Kindererziehung, den Haushalt und die Pflege von Angehörigen übernehmen, arbeiten sie häufiger in Teilzeit oder gar nicht. Hinzu kommt der berüchtigte „Gender Pay Gap“, also die geringere Bezahlung von Frauen für gleichartige Tätigkeiten. Außerdem klettert man/frau die Karriereleiter nicht so schnell empor, wenn ein Vollzeitjob nicht oder nur zeitweise möglich ist. Dadurch spreizt sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ebenso weiter wie durch die Geschlechtertendenzen bei der Berufswahl: Frauen ergreifen häufiger Berufe im sozialen Bereich, wo das Lohnniveau im Allgemeinen geringer ist als beispielsweise in technischen Berufsfeldern.

Da sich all diese Faktoren negativ auf die Rentenhöhe auswirken, läge es eigentlich nahe, der privaten Altersvorsorge besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie Umfragen zeigen, befassen sich Frauen aber deutlich weniger mit dem Thema als Männer. Im Schnitt beginnen sie erst zehn Jahre später mit der Vorsorge. Dabei sollte der Einstieg ins Sparen für den Ruhestand gerade bei begrenztem Vorsorgebudget früh erfolgen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

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Wie die Gewerkschaft Ver.di errechnen ließ, droht rund jedem zweiten Beschäftigten in Deutschland ein prekärer Ruhestand. Als kritische Grenze haben die Analysten ein Monatseinkommen von 2.500 Euro zugrunde gelegt. Wer darunterliegt, kommt auch nach 45 Beitragsjahren allenfalls auf eine Rente auf Grundsicherungsniveau – schließlich wird der Rentensatz von derzeit 48,2 Prozent bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

Einschließlich der Mini-Jobber gilt diese besorgniserregende Perspektive für gut 49 Prozent der Beschäftigten hierzulande. Wobei die regionalen Unterschiede groß sind: In Thüringen beispielsweise verdienen 62 Prozent weniger als 2.500 Euro, in Baden-Württemberg dagegen nur 38 Prozent. Frauen sind wegen Kindererziehungszeiten und höherer Teilzeitquote besonders von Altersarmut bedroht. Da die großen Parteien indes keine Pläne für eine umfassende Reform des Rentensystems hegen, ist private Vorsorge bis auf Weiteres unverzichtbar, auch wenn dann noch weniger für den aktuellen Konsum bleibt.

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Seit 2003 hat sich die Zahl der Grundsicherungs-Empfänger unter den Rentnern in Deutschland mehr als verdoppelt, von 258.000 auf 536.000. Die Hans-Böckler-Stiftung hat nun untersucht, was die Erwerbsbiografien der von Altersarmut Bedrohten kennzeichnet. Weiterlesen

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— das gerade einmal 3,4 % eine Pflegezusatzversicherung besitzen. Das ist erschreckend zumal die Gefahr ein       Pflegefall zu werden mit zunehmendem Alter steigt und gleichzeitig auch das schwer verdiente Kapital für Ihre Nachkommen in Gefahr bringt.

— das steht natürlich im krassen Gegensatz dazu das über 60 % der Bürger nicht hinreichend abgesichert sind für den Pflegefall und von von diesen 60 % sehen dreiviertel keinen Grund sich im kommenden Jahr zusätzlich abzusichern.

—das 6,7 Millionen Bundesbürger überschuldet sind

— das die Sparmotive der Bundesbürger sich wie folgt aufteilen: Altersvorsorge 64 %, Konsum 59 %, Wohneigentum 54 %, Kapitalanlage 32 %, Notgroschen 7 % und Ausbildung der Kinder mit 4 %.

— das im Jahr 2014 über 139.000 Autos gestohlen wurden oder auch 247.000 Unfälle durch Wild entstanden sind und das es 2,35 Millionen kaputte Autoscheiben gab. Gut wer da richtig versichert ist.

—das nur ca. 30 % aller Haushalte im Besitz einer notwendigen Berufsunfähigkeitsversicherung sind

—das 38 % der Bundesbürger Angst vor Altersarmut haben, wobei die Frauen sich weitaus größere Sorgen machen als die Männer

—das bereits heute 41% der gesamten deutschen Haushalte Single sind

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Seit jeher basiert die deutsche Rentenversicherung, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, auf einem umlagenfinanzierten System. Dabei kommt im weitesten Sinne eine Generation für die andere auf. Von den heute Beschäftigten werden so im Rahmen der Erwerbstätigkeit die Renten der Arbeitnehmer von gestern erwirtschaftet. Doch, was passiert eigentlich in Zukunft mit den Renten und der Altersvorsorge, falls es nicht gar mehr genügend Rentenzahler, sprich Arbeitsplätze, gibt? Wer bezahlt dann die Renten unserer Kinder und Enkel? Erarbeiten künftig Roboter unsere Altersvorsorge?

Jetzt hat ein britischer Ökonom in einer europäisch ausgelegten Studie prognostiziert, dass in Deutschland jeder zweite Job (51,1 Prozent) vom technologischen Wandel bedroht ist. Damit liegen wir europaweit im Mittelfeld. Vornehmlich Berufsbilder und Tätigkeiten im Handel, in der Produktion und in der Verwaltung seien davon betroffen, wobei voraussichtlich ja auch neue Berufe und Arbeitsplätze entstehen dürften.

Dennoch wird die zukünftige Alterssicherung in punkto gesetzlicher Rente wohl mit weiteren Einschränkungen verknüpft sein und ohne private Vorsorge wird die Rente später für die Wenigsten ausreichen. Vor allem in den künftigen Generationen wird also ein großer Vorsorgebedarf existieren. Dieser ließe sich bereits heute für unsere Kinder und Enkelkinder durchaus abfedern – denn aufgrund ultralanger Laufzeiten können sich hier auch regelmäßig geleistete kleinere Beträge zu einer größeren Summe addieren.

Sprechen Sie uns gezielt zu diesem Thema an – wir beraten Sie gern und informieren Sie unabhängig über mögliche Spar- und Vorsorgelösungen für die Jüngsten, damit diese in Zukunft nicht alt aussehen, wenn es um ihre Rente geht.

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Die Angst vor Altersarmut steigt, geht aus einer aktuellen Postbank-Studie hervor. In Ostdeutschland ist jeder Vierte der Meinung, sich im Alter nicht aus eigenen Mitteln finanzieren zu können. Das ist ein doppelt so hoher Anteil wie im Westen und der höchste je gemessene Wert.

Insgesamt fordern fast drei Viertel der Bevölkerung, dass ihnen der Staat bei der Altersvorsorge hilft. Die deutliche Mehrheit (57 Prozent) wünscht eine gesetzliche Pflicht für jeden Arbeitnehmer zum Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge. Weiterlesen

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30 Prozent aller 18- bis 65-jährigen Frauen zahlen nicht in eine eigene Altersvorsorge ein. Das zeigt eine aktuelle Studie der R+V. Damit stieg der Anteil der Frauen, die sich nicht um eine private Altersvorsorge kümmern, gegenüber der vorherigen Studie aus dem Jahr 2009 um 9 Prozentpunkte. Weiterlesen

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Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Das ist nichts Neues. Neu hingegen ist der Stellenwert, den der längst begonnene demografische Wandel hierzulande bei führenden Politikern einnimmt. Weiterlesen

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Knut Mäuselein