Riesterrente

Großer Unterschied zwischen Rentnern und Pensionären

Wenn es um die Themen Ruhestandsversorgung und Altersarmut geht, wird meist pauschal von Rentnern und Pensionären gesprochen. Dass diese beiden Gruppen jedoch wirtschaftlich nicht viel gemein haben, zeigt eine Sonderauswertung des Mikrozensus. Für diese Datensammlung werden vom Statistischen Bundesamt regelmäßig an die 400.000 Haushalte zu verschiedenen Lebensaspekten befragt.

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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat indexgebundene Rentenversicherungen mit klassischen – also solchen mit Höchstrechnungszins und Überschussbeteiligung – verglichen. Die sogenannten Indexpolicen gehören zu den Aufsteigern der letzten Jahre, denn sie bieten ein Börseninvestment im Versicherungsmantel. Das bringt nicht nur größere Renditechancen, sondern auch die gleichen Steuervorteile und die gleiche Absicherung des Langlebigkeitsrisikos wie bei Klassikpolicen. Weiterlesen

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Das Wohl und Wehe der europäischen Konjunktur hängt nach wie vor zu einem großen Teil von der US-Wirtschaft ab. Diese wird momentan von vielen Experten in einer Spätphase des Konjunkturzyklus gesehen – also kurz vor einem Absturz. Die Wirtschaftspolitik der derzeitigen Regierung trägt bekanntermaßen nicht zu einer Beruhigung der Pessimisten bei, denn noch immer schwelen große Handelskonflikte mit China und auch mit der EU. Weiterlesen

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Neu vorgelegte Zahlen der Bundesregierung zeigen erneut: Nur jeder dritte Riester-Vertrag wird voll gefördert. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass viele Bürger Geld verschenken. Denn gerade durch die staatlichen Zuschüsse kann die Riester-Rente profitieren.

 

Vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung neue Daten zur Riester-Förderung vorgelegt. Weil diese rückwirkend für zwei Jahre beantragt werden kann, beziehen sie sich auf das Jahr 2015. Aber die Daten lassen durchaus aufhorchen, weil sie erneut belegen, dass viele Bürger Geld verschenken. Demnach erhielten nur 11,1 Millionen Riester-Sparer überhaupt eine staatliche Zulage — zum Erhebungszeitpunkt gab es circa 16,5 Millionen Verträge.

 

Schaut man darauf, wer die vollen 100 Prozent an Förderung erhielt, sieht es noch düsterer aus: nur 5,8 Millionen Sparer bekommen die ganze staatliche Zulage. Um die vollumfängliche Förderung zu erhalten, hat der Staat vorgeschrieben, dass mindestens vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Brutto-Einkommens in den Vertrag eingezahlt werden müssen.  Wenn weniger Geld in den Vertrag fließt, wird die Förderung anteilig gekürzt. Aber auch Geringverdiener können förderfähig riestern, wenn sie mindestens den Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr einzahlen.

 

Aktuell sind mehrere Arten der Riester-Förderung möglich. Zum einen gibt es eine Grundzulage von 175 Euro pro Jahr und eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind. Darüber hinaus erhalten junge Sparer einen einmaligen Berufseinsteiger-Bonus bis zum 25. Lebensjahr von 200 Euro. Manchmal ist es lohnenswerter, sich steuerlich fördern zu lassen. Der Sonderausgabenabzug für die Altersvorsorge beträgt aktuell bis zu 2.100 Euro pro Jahr, die Sparer bei der Einkommenssteuer-Erklärung geltend machen können.

 

Hier gilt es, kein Geld zu verschenken, auf das man Anrecht hätte. Zwar kann die hohe Zahl der nicht voll geförderten Verträge auch damit zusammenhängen, dass manche Sparer die Förderung auf zwei Verträge verteilen: zum Beispiel empfiehlt sich das, wenn Grund­zulage und Kinder­zulagen zusammen einen größeren Betrag ausmachen. Aber doch verschenken viele Sparer sehr wahrscheinlich Geld, weil sie die Fristen verpassen oder mit dem Antrag auf Förderung überfordert sind.

 

Helfen lassen kann man sich von einem Versicherungsfachmann. Wer nicht für jedes Jahr einen extra Antrag bei der zuständigen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) stellen will, kann auch einen Dauerzulagenantrag einzurichten. Der Betrag wird dann automatisch jedes Jahr dem Riester-Konto gutgeschrieben. Allerdings sollten Vorsorgesparer jedes Jahr auch schauen, ob die Förderberechtigung noch voll erfüllt wird. Schon wenn sich das Einkommen erhöht, müssen hier Korrekturen vorgenommen werden. Doch es lohnt sich, schließlich geht es um die eigene Altersvorsorge!

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Diese Ansprü­che haben Hin­ter­blie­bene

 

Wenn der Lebenspartner stirbt, bekommen Hinterbliebene häufig Renten- und Todesfallleistungen. Diese können aus ganz unterschiedlichen Quellen kommen – ein Überblick.

Gesetzliche Witwenrente: Wer hat Anspruch und wie wird sie berechnet?

Die deutsche Rentenversicherung zahlt nach dem Tod des Ehepartners eine Witwen- bzw. Witwerrente. Hinterbliebene sollten deshalb prüfen, ob sie darauf Anspruch haben. Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:

 

  • Der Ehepartner hat bereits eine gesetzliche Altersentebezogen oder war mindestens fünf Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert.
  • Oder: Der Ehepartner hat eine Erwerbsminderungsrente
  • Die Ehe dauerte mindestens ein Jahr(gilt nicht für Ehen, die vor dem 1.1.2002 geschlossen wurden).

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Eine vernünftige Altersversorgung sieht aber anders aus.

 

 

 

Für eine qualifizierte Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

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Langer Atem lohnt

Die wenigsten Deutschen beschäftigen sich gerne mit der Frage nach der Altersvorsorge. Meist wird die Entscheidung auf später verschoben.

Doch das ist ein Fehler. Weiterlesen

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Zinszusatzreserve der Lebensversicherer steigt auf 7 Prozent

Jahr um Jahr legen die Lebensversicherer Milliarden auf die hohe Kante, um die hochverzinsten Altverträge abzusichern. Diese gesetzlich vorgeschriebene Zinszusatzreserve macht mittlerweile 7 Prozent der gesamten Deckungsrückstellungen aus, wie der „procontra-LV-Check 2018“ vermeldet. In absoluten Zahlen entspricht das rund 60 Milliarden Euro. Allein in diesem Jahr sollen rund 20 Milliarden hinzukommen.

Einerseits sind diese Summen beruhigend für die Versicherten, die sich trotz der anhaltenden Niedrigzinsmisere darauf verlassen können, die hohen zugesagten Verzinsungen am Ende auch zu erhalten. Andererseits bringt die Zinszusatzreserve ihnen nicht nur Vorteile: Die Versicherer mussten und müssen reichlich „Tafelsilber“ verkaufen, um die Reserve füllen zu können. Dabei handelt es sich oftmals um lukrative Investments, die zukünftig nicht mehr als Renditebringer für die Überschussbeteiligung zur Verfügung stehen. Zudem müsste nach bisheriger Berechnungsmethode in den kommenden Jahren so viel in die Reserve eingezahlt werden, dass diese sich bis 2023 verdreifachen würde – das würde einige Versicherer in bedrohliche Schieflage bringen. Eine neue Berechnungsmethode soll die Belastung nun lindern.

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Knut Mäuselein