priv. Rentenversicherung

Auch wenn der Ruhestand für die Millenials noch weit entfernt ist: Es lohnt sich, jetzt schon an die Zukunft zu denken.

  1. Wann kann ich in Rente gehen?

Wer nach dem 1.1.1964 geboren wurde, kann mit 67 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen – das ist die aktuelle Regelung für die meisten Arbeitnehmer. Bis die Kinder der 80er- und 90er-Jahre jedoch so weit sind, werden voraussichtlich noch zahlreiche Rentendebatten geführt werden. Sprich: Wie hoch die Regelaltersgrenze um das Jahr 2050 liegen wird, kann niemand verlässlich prognostizieren. Und wie das eigene Arbeitsleben verlaufen wird schon gar nicht.

 

  1. Woher weiß ich, wie viel Rente ich bekommen werde?

Wer über 27 Jahre alt ist und über fünf Jahre gearbeitet hat, bekommt Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Renteninformation klärt auf über die voraussichtliche Höhe der Altersrente und individuellen Ansprüchen im Fall einer Erwerbsunfähigkeit.

Was die Renteninformation hingegen nicht ist: Eine Garantie auf die künftige Altersrente sowie ein Überblick, wie viel Geld im Ruhestand insgesamt zur Verfügung stehen wird. Einkünfte aus privaten oder betrieblichen Renten weist die Renteninformation nicht aus. Wer wissen will, was ihn im Ruhestand erwartet, kann sich online mit diesem Rentenrechner informieren.

 

  1. Was kann ich mir später überhaupt noch leisten?

Fragt man heute die Bevölkerung, was sie sich künftig von der gesetzlichen Rente leisten kann, lautet die Antwort: Nicht viel.

91 Prozent der 30- bis 49-Jährigen fürchten eine zu geringe staatliche Rente.

60 Prozent aller Deutschen glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente ausreichen wird.

Quelle: Repräsentative Emnid-Umfrage für Bild am Sonntag (26.8.2018)

 

Der Anteil armer Senioren wird in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen. Die häufig geäußerte Sorge, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben, ist also durchaus begründet. Ob die Generation Y zur Generation Altersarmut wird, ist allerdings nicht in Stein gemeißelt. Denn die entscheidende Frage lautet: Wie werden die Millenials mit diesen Zukunftsaussichten umgehen?

 

  1. Und jetzt: Augen zu und durch oder doch etwas tun?

Politik und Rentenexperten empfehlen, sich nicht allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen und möglichst früh andere Vorsorgewege zu gehen – sei es durch private Rentenversicherungendie betriebliche Altersversorgung, Aktien und Fonds oder vielleicht durch den Kauf einer Immobilie. Diese Botschaft ist auch bei dem Großteil der Deutschen angekommen. Nur 7 Prozent gehen davon aus, so ein Ergebnis einer Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bertelsmannstiftung (PDF), sich um ihre Rente nicht kümmern zu müssen, weil die Altersvorsorge durch den Staat gesichert ist.

 

Das Schlimmste ist, nichts zu tun.

 

5.„Altersvorsorge kann ich mir nicht leisten“ – ganz sicher?

Vielen Leute fällt es sehr leicht, Argumente gegen das Sparen fürs Alter hervorzubringen: Lohnt sich nicht! Die Steuern! Wird sowieso auf die gesetzliche Rente angerechnet! Oder auch die niedrigen Gehälter, wie dieser Facebook-Nutzer anmerkt:

 

Keine Frage: Wer wenig verdient, hat es mit dem Aufbau einer zusätzlichen Rente zum Teil erheblich schwerer. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es dennoch nicht.

 

  • Sparen für später bedeutet auch: Verzicht im heute, zumindest teilweise.
  • Um sich etwa die vollen Riester-Zulagen zu sichern (175 € Grundzulage + ggf. Kinderzulage), kann schon ein eigener Beitrag von 5 Euro im Monat genügen.

 

Zum Vergleich: Für unsere Handys geben wir durchschnittlich zwischen 20 und 30 Euro im Monat aus. Altersvorsorge ist auch eine Frage der Priorisierung.

 

  1. Wie möchte ich im Ruhestand leben?

Die Zeiten, in denen die Menschen wenige Jahre nach dem Ende ihres Arbeitslebens gestorben sind, sind zum Glück lange vorbei. Heutige Rentner beziehen im Schnitt 20 Jahre Rente – Tendenz steigend. Enten füttern und auf den Tod warten ist also keine Option.

 

Es schadet nicht, Pläne für den letzten Lebensabschnitt zu schmieden, sei es in Form von Hobbys, Sport, Reisen oder ehrenamtlichem Engagement. Wer aktiv ist, bleibt zudem länger fit. Laut der Allensbach-Umfrage möchte gut jeder Dritte Beschäftigte im Alter vieles nachzuholen, was vorher zu kurz gekommen ist. Zeit ist für Rentner keine Mangelware (mehr).

 

  1. Rente unter Palmen: Ist Auswandern die Lösung?

Sonne, Strand und vor allem niedrigere Lebenshaltungskosten: Der Traum, den Ruhestand unter Palmen zu verbringen, liegt nahe. Die Miete ist oft geringer, Lebensmittel günstiger, kurzum: Eine niedrige Rente reicht in manchen Ländern für ein besseres Leben.

Was viele dabei übersehen: Das 30-Jährige Ich tickt anders als das Ich, das kurz vor der Rente steht. Während sich ein Drittel der unter 30-Jährigen in ferner Zukunft das Auswandern vorstellen können, sind es unter den 55- bis 64-Jährigen lediglich 18 Prozent. Die Allensbach-Umfrage ermittelte ebenfalls, dass praktisch alle Rentner sich wünschen, möglichst lange in der gewohnten Umgebung zu bleiben. Den Ruhestand im Ausland zu verbringen – es ist vor allem ein Traum der Jungen, und nicht der Alten.

 

Frag mal den Knut

 

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Das Geldvermögen der Deutschen ist im ersten Quartal dieses Jahres auf ein Rekordhoch gestiegen. Trotz der Niedrigzinsen bevorzugen sie laut Bundesbank liquide oder als risikoarm empfundene Anlagen. Obwohl die Sparer in den ersten drei Monaten 10 Milliarden Euro und damit deutlich mehr noch als im vierten Quartal 2018 in Aktien und Fonds investierten, erhöhten sie ihre Bestände auf Giro- und Tagesgeldkonten oder an Bargeld um 34,9 Milliarden Euro. Berücksichtigt man die Termin- und Spareinlagen, haben die Deutschen in diesen Anlageformen doppelt so viel Geld angelegt wie in Aktien und Fonds. Und dass, obwohl die Inflation den Wert der Ersparnisse wegen der Niedrigzinsen kontinuierlich auffrisst. Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank haben zuletzt angedeutet, dass die aktuelle Niedrigzinsphase länger andauern wird als gedacht. Um die Ersparnisse vor einem weiteren Geldverlust zu schützen, sollten Anleger einen Teil der Ersparnisse in Aktien anlegen, rät die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Den besten langfristigen Inflationsschutz bieten Sachwerte wie beispielsweise Aktien. Als Aktionäre profitieren die Anleger vom Wachstum der Unternehmen. Kursgewinne und Dividendenzahlungen können die Ersparnisse vor der Inflation schützen. Das zeigt der Rückblick auf die Wertentwicklung von Sparplänen auf Aktienfonds, die weltweit in Aktien investieren. Anleger, die in den zurückliegenden 25 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in globale Aktienfonds investiert haben, zahlten insgesamt 30.000 Euro ein. Der Sparplan brachte ihnen per Ende Juni 2019 im Mittel rund 66.253 Euro ein. Das entspricht einer Wertentwicklung von durchschnittlich 5,8 Prozent im Jahr.

Wie hoch die Aktienquote im Portfolio ausfallen kann, sollten Sparer zusammen mit ihrem Anlageberater entsprechend ihrer Risikobereitschaft festlegen.

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Ich kenne nur den sterbenden Schwan.

 

Alles Andere gibt es auf natürlich auch online zur Berechnung auf http://www.leinebergland-Finanzen.com

 

 

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Oder demnächst welche setzen !!!

 

 

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Das Renten-Orakel

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Wer jung ist, muss doppelt vorsorgen

 

Die gesetzliche Rente wird für viele Erwerbstätige nicht für einen angenehmen Lebensabend reichen, private Vorsorge tut not. Das Forschungsinstitut Prognos hat errechnet, wie viel Prozent ihres Einkommens verschiedene Altersgruppen zurücklegen müssen, um die zu erwartende Rentenlücke zu schließen. Ergebnis: Während der Jahrgang 1960 mit 2,1 Prozent auskommt, sind es beim 1975er-Jahrgang mit 4,4 Prozent mehr als doppelt so viel. Hauptgründe sind die steigende Lebenserwartung, das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente und die Niedrigzinsen. Weiterlesen

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So wird es dieses Jahr bestimmt klappen, mit der Erstattung.

 

 

#vollstarkschlau          und natürlich auch          #superdollwichtig

 

 

 

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Diese Ver­si­che­rungs­bei­träge kön­nen Sie von der Steuer abset­zen

Viele Arbeitnehmer können in ihrer Steuererklärung etliche Versicherungsbeiträge angeben. Wir erklären, welche das sind.

Es ist ein wiederkehrendes Ritual: In jedem Frühjahr suchen Millionen Deutsche eilig ihre Lohnzettel, Rechnungen und Quittungen zusammen und verbringen Stunden vor dem Computer, um ihre Steuererklärung auszufüllen. Denn wer keine Fristverlängerung beantragt hat, muss seine Steuererklärung bis Ende Juli beim Finanzamt einreichen. Mit ihr können sich Arbeitnehmer einen Teil der gezahlten Steuern zurückholen. Denn der Fiskus beteiligt sich an vielen Kosten, unter anderem für Versicherungen. Weiterlesen

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Die 10 häu­figs­ten Feh­ler bei der Alters­vor­sorge

Wer diese Fehler umschifft, profitiert davon im Ruhestand.

  1. Fehler: „Altersvorsorge? Mache ich später!“

Je später Verbraucher mit der Altersvorsorge beginnen, desto mehr müssen sie sich finanziell anstrengen, um auf eine angemessene Rentenleistung zu kommen. Wer nicht zu lange abwartet und früh Geld fürs Alter zurücklegt, der kann bereits mit kleineren monatlichen Beiträgen viel bewirken – und profitiert vom Zinseszinseffekt, selbst wenn die Zinsen derzeit historisch niedrig sind.

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Warum Frauen im Alter durchschnittlich ärmer sind als Männer

Frauen stehen vor einem beträchtlichen Altersarmutsrisiko. Ihre Rente fällt im Schnitt nur etwa halb so hoch aus wie die von Männern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Da sie weit überwiegend die Kindererziehung, den Haushalt und die Pflege von Angehörigen übernehmen, arbeiten sie häufiger in Teilzeit oder gar nicht. Hinzu kommt der berüchtigte „Gender Pay Gap“, also die geringere Bezahlung von Frauen für gleichartige Tätigkeiten. Außerdem klettert man/frau die Karriereleiter nicht so schnell empor, wenn ein Vollzeitjob nicht oder nur zeitweise möglich ist. Dadurch spreizt sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ebenso weiter wie durch die Geschlechtertendenzen bei der Berufswahl: Frauen ergreifen häufiger Berufe im sozialen Bereich, wo das Lohnniveau im Allgemeinen geringer ist als beispielsweise in technischen Berufsfeldern.

Da sich all diese Faktoren negativ auf die Rentenhöhe auswirken, läge es eigentlich nahe, der privaten Altersvorsorge besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie Umfragen zeigen, befassen sich Frauen aber deutlich weniger mit dem Thema als Männer. Im Schnitt beginnen sie erst zehn Jahre später mit der Vorsorge. Dabei sollte der Einstieg ins Sparen für den Ruhestand gerade bei begrenztem Vorsorgebudget früh erfolgen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

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Knut Mäuselein

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