Gesundheit

Auch wenn der Ruhestand für die Millenials noch weit entfernt ist: Es lohnt sich, jetzt schon an die Zukunft zu denken.

  1. Wann kann ich in Rente gehen?

Wer nach dem 1.1.1964 geboren wurde, kann mit 67 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen – das ist die aktuelle Regelung für die meisten Arbeitnehmer. Bis die Kinder der 80er- und 90er-Jahre jedoch so weit sind, werden voraussichtlich noch zahlreiche Rentendebatten geführt werden. Sprich: Wie hoch die Regelaltersgrenze um das Jahr 2050 liegen wird, kann niemand verlässlich prognostizieren. Und wie das eigene Arbeitsleben verlaufen wird schon gar nicht.

 

  1. Woher weiß ich, wie viel Rente ich bekommen werde?

Wer über 27 Jahre alt ist und über fünf Jahre gearbeitet hat, bekommt Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Renteninformation klärt auf über die voraussichtliche Höhe der Altersrente und individuellen Ansprüchen im Fall einer Erwerbsunfähigkeit.

Was die Renteninformation hingegen nicht ist: Eine Garantie auf die künftige Altersrente sowie ein Überblick, wie viel Geld im Ruhestand insgesamt zur Verfügung stehen wird. Einkünfte aus privaten oder betrieblichen Renten weist die Renteninformation nicht aus. Wer wissen will, was ihn im Ruhestand erwartet, kann sich online mit diesem Rentenrechner informieren.

 

  1. Was kann ich mir später überhaupt noch leisten?

Fragt man heute die Bevölkerung, was sie sich künftig von der gesetzlichen Rente leisten kann, lautet die Antwort: Nicht viel.

91 Prozent der 30- bis 49-Jährigen fürchten eine zu geringe staatliche Rente.

60 Prozent aller Deutschen glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente ausreichen wird.

Quelle: Repräsentative Emnid-Umfrage für Bild am Sonntag (26.8.2018)

 

Der Anteil armer Senioren wird in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen. Die häufig geäußerte Sorge, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben, ist also durchaus begründet. Ob die Generation Y zur Generation Altersarmut wird, ist allerdings nicht in Stein gemeißelt. Denn die entscheidende Frage lautet: Wie werden die Millenials mit diesen Zukunftsaussichten umgehen?

 

  1. Und jetzt: Augen zu und durch oder doch etwas tun?

Politik und Rentenexperten empfehlen, sich nicht allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen und möglichst früh andere Vorsorgewege zu gehen – sei es durch private Rentenversicherungendie betriebliche Altersversorgung, Aktien und Fonds oder vielleicht durch den Kauf einer Immobilie. Diese Botschaft ist auch bei dem Großteil der Deutschen angekommen. Nur 7 Prozent gehen davon aus, so ein Ergebnis einer Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bertelsmannstiftung (PDF), sich um ihre Rente nicht kümmern zu müssen, weil die Altersvorsorge durch den Staat gesichert ist.

 

Das Schlimmste ist, nichts zu tun.

 

5.„Altersvorsorge kann ich mir nicht leisten“ – ganz sicher?

Vielen Leute fällt es sehr leicht, Argumente gegen das Sparen fürs Alter hervorzubringen: Lohnt sich nicht! Die Steuern! Wird sowieso auf die gesetzliche Rente angerechnet! Oder auch die niedrigen Gehälter, wie dieser Facebook-Nutzer anmerkt:

 

Keine Frage: Wer wenig verdient, hat es mit dem Aufbau einer zusätzlichen Rente zum Teil erheblich schwerer. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es dennoch nicht.

 

  • Sparen für später bedeutet auch: Verzicht im heute, zumindest teilweise.
  • Um sich etwa die vollen Riester-Zulagen zu sichern (175 € Grundzulage + ggf. Kinderzulage), kann schon ein eigener Beitrag von 5 Euro im Monat genügen.

 

Zum Vergleich: Für unsere Handys geben wir durchschnittlich zwischen 20 und 30 Euro im Monat aus. Altersvorsorge ist auch eine Frage der Priorisierung.

 

  1. Wie möchte ich im Ruhestand leben?

Die Zeiten, in denen die Menschen wenige Jahre nach dem Ende ihres Arbeitslebens gestorben sind, sind zum Glück lange vorbei. Heutige Rentner beziehen im Schnitt 20 Jahre Rente – Tendenz steigend. Enten füttern und auf den Tod warten ist also keine Option.

 

Es schadet nicht, Pläne für den letzten Lebensabschnitt zu schmieden, sei es in Form von Hobbys, Sport, Reisen oder ehrenamtlichem Engagement. Wer aktiv ist, bleibt zudem länger fit. Laut der Allensbach-Umfrage möchte gut jeder Dritte Beschäftigte im Alter vieles nachzuholen, was vorher zu kurz gekommen ist. Zeit ist für Rentner keine Mangelware (mehr).

 

  1. Rente unter Palmen: Ist Auswandern die Lösung?

Sonne, Strand und vor allem niedrigere Lebenshaltungskosten: Der Traum, den Ruhestand unter Palmen zu verbringen, liegt nahe. Die Miete ist oft geringer, Lebensmittel günstiger, kurzum: Eine niedrige Rente reicht in manchen Ländern für ein besseres Leben.

Was viele dabei übersehen: Das 30-Jährige Ich tickt anders als das Ich, das kurz vor der Rente steht. Während sich ein Drittel der unter 30-Jährigen in ferner Zukunft das Auswandern vorstellen können, sind es unter den 55- bis 64-Jährigen lediglich 18 Prozent. Die Allensbach-Umfrage ermittelte ebenfalls, dass praktisch alle Rentner sich wünschen, möglichst lange in der gewohnten Umgebung zu bleiben. Den Ruhestand im Ausland zu verbringen – es ist vor allem ein Traum der Jungen, und nicht der Alten.

 

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UM EINER DEMENZ EFFEKTIV VORZUBEUGEN

 

Geistiger Abbau im Alter muss kein unabwendbares Schicksal sein. Wer ein paar Dinge beherzigt, senkt das Risiko für eine Erkrankung sehr deutlich.

 

Demenz ist die Schattenseite der steigenden Lebenserwartung. Denn sie eine typische Alterserkrankung. Von den rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland, die unter der degenerativen Krankheit und ihren Unterformen wie Alzheimer leiden, sind etwa zwei Drittel älter als 80 Jahre. Und weil immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird die Zahl der Erkrankten hierzulande bis 2050 auf drei Millionen steigen, schätzt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

Denn ein Heilmittel gibt es bislang nicht. Und auch wenn die Ursachen noch nicht eindeutig geklärt sind, sind sich Forscher in einer Sache weitgehend einig: Rund ein Drittel der Demenz-Fälle ließe sich verhindern – mit einem gesünderen Lebensstil und der frühzeitigen Behandlung bestimmter Vorerkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Empfehlungen (englische Version) herausgegeben, wie sich das Risiko einer Erkrankung vermeiden lässt.

  1. Seien Sie körperlich aktiv

Bewegung hält nicht nur den Körper halsabwärts fit, sondern auch das Oberstübchen. Sport wirkt sich direkt auf die Gehirnstruktur aus, indem es unter anderem die Ausschüttung des Wachstumshormon BDNF anregt. Dieses sorgt dafür, dass sich neue Nervenzellen bilden und vernetzen können. Auch das Entstehen von Eiweißplaques – jenen schädlichen Ablagerungen, die den Informationsaustausch zwischen den Neuronen stören – wird durch regelmäßigen Sport gehemmt. Nicht zuletzt hält Bewegung auch viele andere Demenz-Risiken in Schach: Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Stress. Laut Studien erkranken aktive Menschen daher zwischen 20 und 50 Prozent seltener an einer Demenz als Couchpotatos

Die WHO empfiehlt: Seien Sie pro Woche mindestens 150 Minuten mäßig (z. B. Radfahren) oder 75 Minuten intensiv (z. B. Ausdauersport wie Schwimmen) körperlich aktiv!

  1. Hören Sie auf zu rauchen

Dass Nikotin Gift für Herz und Lungen ist, muss man sicher niemandem mehr erzählen. Dass das Qualmen aber auch die grauen Zellen schädigt, ist hingegen kaum bekannt. Weil die Lunge geschädigt wird und Gefäße sich verengen, gelangt weniger Sauerstoff ins Gehirn. Dadurch sterben Hirnzellen, teilweise sogar ganze Zellgruppen ab. Eine britische Studie konnte zum Beispiel zeigen, dass die geistigen Fähigkeiten eines 50-jährigen Rauchers mit denen eines 60-jährigen Nichtrauchers vergleichbar sind. Forscher aus den USA vermelden ähnlich Erschreckendes: Menschen, die im mittleren Alter zwei Päckchen am Tag wegquarzen, haben ein 157 Prozent höheres Risiko, in späteren Jahren an einer Alzheimer-Demenz zu erkranken.

Die WHO empfiehlt: Kurz und knapp: Lassen Sie das Rauchen bleiben!

  1. Achten Sie auf Ihren Alkoholkonsum

Alkohol ist ein Nervengift, wird als Risikofaktor für Demenz dennoch deutlich unterschätzt. So kommt eine französische Studie zu dem Schluss, dass regelmäßiger Alkoholmissbrauch das Risiko für den geistigen Verfall etwa verdreifacht. Vor allem das Auftreten der Krankheit vor dem 65. Lebensjahr kann in fast 60 Prozent der Fälle auf Alkohol zurückgeführt werden. Hirnschäden entstehen dabei vor allem indirekt: Indem die Leber als Entgiftungsorgan irgendwann ihren Dienst quittiert, gelangt unter anderem Ammoniak in die Blutbahn und setzt den Nervenzellen zu.

Die WHO empfiehlt: Hinterfragen Sie Ihren Alkoholkonsum! Zeit für eine Therapie ist es spätestens bei „starkem Trinken“. Das heißt zum Beispiel bei Männern: mehr als 60 Gramm reiner Alkohol pro Tag (z. B. 1,5 Liter Bier oder 0,7 Liter Wein).

  1. Ernähren Sie sich gesund

Die Ernährung ist eng mit dem Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit verbunden. Vor allem, weil sie demenzfördernde Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck vorbeugen kann. Besonders gesund scheint dabei die Mittelmeerdiät zu sein. Heißt: viel Obst, Gemüse, Fisch und Pflanzenöl. Bildgebende Verfahren zeigen, dass die Gehirne von Menschen, die sich so ernähren, im Alter ein größeres Volumen und weniger Neurodegeneration aufweisen. Denn die Vitamine A, C und E bauen nervenschädigende freie Radikale ab, ungesättigte Fettsäuren bringen den Cholesterinspiegel in den Normbereich und Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko für Gefäßverengungen.

Die WHO empfiehlt: Essen Sie mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag. Der Anteil „schlechter“ Energielieferanten sollte limitiert werden: Zucker und gesättigte Fettsäuren je weniger als zehn Prozent, Transfette maximal ein Prozent.

  1. Lassen Sie Hörverlust ausgleichen

Jeder dritte Erwachsene über 65 Jahre ist von schwindendem Gehör betroffen. Nicht wenige schieben die Entscheidung für ein Hörgerät jedoch vor sich her. Die Folgen: Einsamkeit, Isolation und ein Gehirn, das weniger akustische Reize bekommt und unterfordert ist. Gegenüber Menschen, die ihren Hörschaden durch technische Hilfsmittel ausgleichen, ist das Demenz-Risiko bei unbehandelt Schwerhörigen doppelt so hoch, sagen Forscher.

Die WHO empfiehlt: Kann Umgebungssprache ab einer Entfernung von rund sechs Metern nicht mehr richtig verstanden werden, besteht eine Schwerhörigkeit. Ist die Lebensqualität merklich eingeschränkt (z. B. Probleme beim Führen von Gesprächen), sollte ein Hörgerät zum Einsatz kommen.

  1. Tun Sie etwas gegen Bluthochdruck …

Da es oft keine Symptome gibt, wissen viele nicht, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Gefährlich, denn liegt der systolische Wert dauerhaft über 140 mmHg, werden die Hirnarterien geschädigt. Die Folge: Es können stumme Hirninfarkte auftreten und die Gefahr kognitiver Störungen nimmt zu. Studien zeigen, dass Bluthochdruck das Risiko einer Demenz um das Zwei- bis Fünfache erhöht.

  1. … und gegen Diabetes

Ähnliches gilt für Typ 2-Diabetes. Läuft der Blutzuckerspiegel permanent aus dem Ruder, werden die Blutgefäße im Gehirn angegriffen und die Wahrscheinlichkeit, an einer vaskulären Demenz zu erkranken, steigt um das Vierfache.

Die WHO empfiehlt: Lassen Sie Blutdruck und Blutzuckerwerte regelmäßig checken und gegebenenfalls behandeln. Medikamentös und durch einen angepassten Lebensstil (z. B. Ernährung, Bewegung).

 

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Kaffee zwischendurch ist eine „höchstpersönliche Verrichtung“

 

Wer sich bei der Arbeit zwischen zwei Terminen schnell mal einen Kaffee beim Bäcker holt, ist auf dem Weg nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung geschützt. Denn wenn ein Weg nicht betrieblich erforderlich ist, sondern der privaten Verpflegung dient, gehört er in den Bereich der „höchstpersönlichen Verrichtungen“.

Das entschied nun das Landessozialgericht Thüringen im Fall einer Pflegedienst-Mitarbeiterin, die beim Coffee-to-go-Holen zwischen zwei Terminen gestürzt war und sich Blessuren am Knie zugezogen hatte. Ihren Antrag auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung hatte die Berufsgenossenschaft abgelehnt, da es sich nicht um einen Arbeitsweg gehandelt habe. Die Richter stimmten dem zu, denn das Kaffee holen sei eine eigen wirtschaftliche Aktion ohne sachlichen Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit.

Für derartige oder auch schlimmere Missgeschicke, die von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht abgedeckt sind, gibt es private Unfallpolicen.

 

Je nach Ausgestaltung kosten sie nur wenige Euro im Monat.

 

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Das Renten-Orakel

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Die 10 häu­figs­ten Feh­ler bei der Alters­vor­sorge

Wer diese Fehler umschifft, profitiert davon im Ruhestand.

  1. Fehler: „Altersvorsorge? Mache ich später!“

Je später Verbraucher mit der Altersvorsorge beginnen, desto mehr müssen sie sich finanziell anstrengen, um auf eine angemessene Rentenleistung zu kommen. Wer nicht zu lange abwartet und früh Geld fürs Alter zurücklegt, der kann bereits mit kleineren monatlichen Beiträgen viel bewirken – und profitiert vom Zinseszinseffekt, selbst wenn die Zinsen derzeit historisch niedrig sind.

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30 Prozent Plus in einem Jahr? Mit Hochprozentigem ist das möglich

Auf der Suche nach renditestarken Sachwerten rücken auch Nischenmärkte immer mehr in den Fokus der Anleger. Ein Beispiel ist Whisky: Der Rare Whisky Apex 1.000 Index, der die Preisentwicklung der gefragtesten Produkte abbildet, verzeichnete 2018 ein Plus von über 30 Prozent. In den vergangenen acht Jahren hat sich der Wert gar verfünffacht. Entsprechend oft ist wieder der Kalauer zu hören: „Ich bringe mein Geld an die Bar, da gibt’s die meisten Prozente.“

Ähnlich begehrt sind Oldtimer als Anlageobjekte, auch wenn angesichts des hohen Preisniveaus keine exorbitanten Wertsteigerungen wie beim Whisky verzeichnet werden. Der Oldtimer-Index des Verbands der Automobilindustrie stieg seit 2008 aber immerhin um über 50 Prozent.

Sollte man also in diese Wachstumsmärkte einsteigen? Experten raten zur Vorsicht, denn eine Garantie für eine stetige Wertsteigerung erhält man auch bei sorgfältiger Auswahl nicht. Zudem müssen Nebenkosten für Lagerung, gegebenenfalls Wartung, Steuern und Versicherungen einkalkuliert werden, die durchaus einen nennenswerten Teil der Rendite verzehren können.

Auch Uhren von Luxusmarken können hervorragende Renditen erzielen.

Achten Sie dabei auf geringe Auflagen und Sondereditionen.

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Wel­che Ver­si­che­run­gen sind für Mie­ter unver­zicht­bar?

Vom Wasserschaden bis zum Rechtsstreit mit dem Vermieter: Mit diesen Versicherungen sind Mieter auf der sicheren Seite.

  1. Die private Haftpflichtversicherung: Ein Muss in der Mietwohnung

Ein Mieter-Leben ohne Haftpflicht-Police ist möglich, aber viel zu riskant. Verursacht der Mieter einen Schaden in der Mietwohnung, übernimmt in vielen Fällen die private Haftpflichtversicherung die Kosten dafür. Im Extremfall bewahrt diese Police den Mieter vor dem finanziellen Ruin.

 

Die Privathaftpflicht übernimmt die Schäden an der gemieteten Immobilie („Mietsachschäden“). Dazu gehören fest eingebaute Gegenstände in der Mietwohnung, wie etwa Fenster, Türen oder Böden und fest mit dem Untergrund verbundene Teppiche. Weiterlesen

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WARUM MÄNNER FRÜHER STERBEN

 

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt seit Jahrzehnten, doch eines bleibt gleich: Männer sterben früher als Frauen – aktuell gut drei Jahre eher. Sind die Gene schuld? Nein, es liegt vor allem am Verhalten. Männer gehen seltener zum Arzt, rauchen und trinken wie die Weltmeister und nehmen jedes Risiko in Kauf. Hier die Liste der sieben Dinge, mit denen Männer sich so schnell wie möglich umbringen können.

  1. Geht auf keinen Fall zum Arzt!

Männer sind die Meister der Ausreden: Zum Arzt gehen? Nein, nicht bei den Wartezeiten! Aus Sicht von Theodor Klotz, Vorstand der Stiftung Männergesundheit, schreckt das tatsächlich viele Männer ab. Das Warten beim Arzt passe einfach nicht in den durchgetakteten Arbeitstag. Während neun von zehn Frauen mindestens einmal im Jahr den Arzt aufsuchen, sind es bei den Männern gerade noch acht von zehn. Bei den 30 bis 45-jährigen Männern lässt sich sogar nur jeder siebte regelmäßig durchchecken. So hat es das Robert Koch Institut in der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell ermittelt. Der Mann behandelt seinen Körper wie eine „Leistungsmaschine, die nur dann repariert werden muss, wenn sie nicht mehr funktioniert“, sagt Theodor Klotz. Wird der Stress zu viel, holen sie sich viel zu spät Hilfe und Depressionen bleiben auf Jahre unbehandelt. Mit traurigen Konsequenzen: Die Suizidrate ist bei Männern um ein Vielfaches höher als bei Frauen.

  1. Geht jedes Risiko ein!

Zu diesem Leistungsgedanken passt der Wunsch, das eigene Auto als Rennmaschine zu betrachten und oft viel zu stark aufs Gas zu steigen: Zwei Drittel aller Verkehrstoten sind Männer. Sie verhalten sich in allem, was sie tun, deutlich risikoreicher als Frauen. Selbst Schwimmen ist für sie äußerst gefährlich: vier von fünf Ertrinkenden sind Männer. „Das Testosteron macht den Mann blind“, bringt es Theodor Klotz auf den Punkt.

  1. Lebt nur für die Arbeit!

Wochenende ist was für Weicheier! Wer aufsteigen will, muss alles geben und dafür auf Freizeit verzichten. Männer machen ihre Zufriedenheit mit der Arbeit stärker an den erbrachten Leistungen fest und reiben sich im Job mehr auf. Und haben umgekehrt deutlich mehr als Frauen damit zu kämpfen, keine Aufgabe mehr zu haben. Sei es als Rentner oder als Arbeitsloser. „Frauen ohne Job sind Mütter oder Hausfrauen; Männer ohne Job sind nutzlos und machen Schwierigkeiten“, fasst der Sozialwissenschaftler Thomas Gesterkamp dieses tragische Männerbild zusammen. Schade. Das ganze Leben lang Freunde, Familie und Hobbys hintenangestellt. Und am Ende des Berufslebens geht es in die Rente und Mann weiß nichts mit sich anzufangen. Dabei hat er dann noch sehr viele Jahre vor sich.

  1. Qualmt, bis die Lunge pfeift!

Rauchen tötet – und zwar vor allem Männer. Mehr als ein Viertel von ihnen pafft, von den Frauen nicht einmal jede fünfte. Das Resultat: Lungen- oder Bronchialkrebs – meist eine Folge des Qualmens – ist nach Herzerkrankung und Infarkt die häufigste Todesursache für Männer. Fast jeder dritte von ihnen starb nach Zahlen des Statistischen Bundesamts daran. Bei Frauen ist Lungenkrebs dagegen „nur“ für rund 15 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. Die gute Nachricht: Es gibt immer weniger Raucher und mehr als zwei Drittel der Deutschen befürwortet inzwischen ein Werbeverbot für Tabak.

  1. Esst lieber Fleisch statt Gemüse!

Neben dem Rauchen verlieren Männer die meisten Lebensjahre an süßes und fettiges Essen. Sie haben den Frauen einiges voraus, was die Körperfülle angeht – leider. Für Forscher gilt Übergewicht als eine der Hauptursachen für Diabetes, zahlreiche Herzerkrankungen oder Krebsleiden. Ein Viertel der Männer gilt inzwischen als krankhaft fettleibig. Bei den über 60-Jährigen ist es sogar jeder Dritte. Fettleibige sterben rund fünf Jahre früher. Damit ist die frittierte Pommes der Zigarette als Lebenszeitkiller Nummer eins dicht auf den Fersen.

  1. Trinkt bis zum Umfallen!

Auch das Trinken ist vor allem ein Männerproblem. Fünf Prozent der Männer in Deutschland gelten als alkoholabhängig – das sind zwei Millionen. Das geht aus dem Gesundheitsmonitor hervor, den das Statistische Bundesamt gemeinsam mit dem Robert Koch Institut erstellt hat. Über 100.000 Männer werden aufgrund von Alkoholerkrankungen in Krankenhäusern behandelt, das sind insgesamt mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen. Durch ihren riskanten Alkoholkonsum verlieren Männer drei Jahre Lebenszeit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt klar: ein „gutes Glas Wein“ gibt es nicht, Alkohol schädigt immer. Wie sehr, hat jeder selbst in der Hand.

  1. Glaubt nichts und überschätzt euch weiterhin!

Das machen richtige Männer. Die sind nämlich die Meister der Selbstüberschätzung. Egal, ob es ums Autofahren geht, die eigenen Fähigkeiten oder das eigene Wissen: Männer halten sich grundsätzlich für besser als der Durchschnitt, während Frauen dagegen tiefer stapeln. Zahlreiche Studien können das belegen. Psychologen der Freien Universität Berlin konnten nachweisen, dass Männer ihre Leistung hoffnungslos überschätzen. Auch der ADAC musste feststellen, dass sich vier von zehn männlichen Autofahrern für sehr viel besser hielten als sie tatsächlich waren. Frauen beurteilten ihr Können sehr viel realistischer. So bleibt wohl: Alles, was Männer gerade gelesen haben, werden sie weit von sich weisen: „Davon bin ich nicht betroffen! Das passiert mir nicht!“ Und dann rasen sie gegen den nächsten Baum.

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DIE ELTERN FÜR EIN LANGES LEBEN IHRER KINDER TUN KÖNNEN

  1. Schenken Sie ihrem Kind viel Liebe!

Eine glückliche Kindheit mit viel Geborgenheit und Zuneigung ist das größte Geschenk, das Eltern ihrem Nachwuchs machen können. Babys und Kinder, die eine enge, liebevolle Bindung zu ihren Eltern erleben, bilden ein starkes Urvertrauen in sich und andere Menschen aus. Und das ist für ihre spätere Entwicklung die wertvollste Mitgift. So begünstigt eine glückliche Kindheit unter anderem auch die Gesundheit als Erwachsener, wie US-Psychologen herausfanden. Weiterlesen

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Knut Mäuselein

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