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vor Bitcoin-Hype

 

Immer mehr Anleger wenden sich wegen der Nullzinsen und der ausufernden Verschuldung der Staaten dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu. Nachdem große Investmenthäuser massiv in die Digitalwährungen investieren und der Zahlungsdienstleister Paypal für seine Kunden den weltweiten Handel mit Bitcoin freigeschaltet hat, ist der Kurs der Digitalwährung auf mehr als 62.000 Dollar gestiegen. Damit hat sich der Kurs der Kryptowährung seit Jahresanfang mehr als verdoppelt. Während die Optimisten unter den Analysten weitere Kurssteigerungen erwarten, befürchten immer mehr Pessimisten unter den Analysten eine Spekulationsblase, die bald platzt. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

 

 

Die führenden Finanzaufseher haben in den vergangenen Wochen nach den jüngsten Kursrekorden ebenfalls eindringlich vor den Gefahren gewarnt. Neben den EU-Behörden (European Supervisory Authorities – ESAs) sehen die Finanzaufseher von Südafrika, Großbritannien und Thailand beträchtliche Risiken für Anleger. Auch nach Ansicht der deutschen Finanzaufsicht BaFin handelt es sich bei „Bitcoin und anderen Kryptowerten um hoch riskante und spekulative Investments“ (siehe Link). Dementsprechend müssten Anleger im schlimmsten Fall mit dem Totalverlust ihrer Investition rechnen.

 

Da Kryptowerte in der EU weitgehend unreguliert sind, profitieren Anleger bislang von keinem vergleichbaren Anlegerschutz wie bei regulierten Finanzprodukten. Attraktive Renditen sind beispielsweise mit Fonds möglich, die im Unterschied zu Bitcoin durch den Gesetzgeber reguliert und von den Aufsichtsbehörden kontrolliert werden.

 

Anleger können über Sparpläne auf Aktienfonds schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen teilhaben. Ein Fondssparplan lässt sich bereits ab 25 Euro monatlich abschließen. Eine langfristige Fondsanlage kann sich lohnen. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Ein durchschnittlicher Sparplan mit Aktienfonds, die weltweit in Unternehmen investieren, erreichte in den zurückliegenden 15 Jahren per Ende Dezember 2020 eine jährliche durchschnittliche Rendite von 5,9 Prozent.

 

Die breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Damit sind die Fonds vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.

Bvi_07-04-2021

 

Kontakt
Knut Mäuselein

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