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DIE ELTERN FÜR EIN LANGES LEBEN IHRER KINDER TUN KÖNNEN

  1. Schenken Sie ihrem Kind viel Liebe!

Eine glückliche Kindheit mit viel Geborgenheit und Zuneigung ist das größte Geschenk, das Eltern ihrem Nachwuchs machen können. Babys und Kinder, die eine enge, liebevolle Bindung zu ihren Eltern erleben, bilden ein starkes Urvertrauen in sich und andere Menschen aus. Und das ist für ihre spätere Entwicklung die wertvollste Mitgift. So begünstigt eine glückliche Kindheit unter anderem auch die Gesundheit als Erwachsener, wie US-Psychologen herausfanden.

Demnach neigen Menschen, die sich gern an ihre Kindheit und ihre Mutter erinnern, weniger zu Depressionen und chronischen Erkrankungen als andere. Sie können auch besser mit Stress umgehen und gute Entscheidungen treffen. Junge Erwachsene mit einer glücklichen Kindheit sind dementsprechend zufriedener mit ihrer Arbeit und in ihren Beziehungen und greifen zudem seltener zu Drogen.

Kinder, die vernachlässigt werden, Streit oder gar Gewalt erleben oder in frühen Jahren wichtige Bezugspersonen verlieren, entwickeln dagegen oft ein tiefes Misstrauen anderen Menschen und dem Leben gegenüber. Die Folge können mangelnde Bindungsfähigkeit und in der Folge psychische Erkrankungen sein.

  1. Lehren Sie ihr Kind gesund zu essen!

Von niemandem werden Kinder so geprägt wie von ihren Eltern, und das gilt auch für die Essgewohnheiten. Studien zeigen, dass Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ernährungsweise ihrer Eltern übernehmen – zeitlebens. Essen Sie viel Obst und Gemüse, tun es ihre Kinder auch. Gehen Sie mit fett- oder zuckerhaltigen Speisen sparsam um, wird es ihr Nachwuchs sehr wahrscheinlich ebenfalls tun. Und wenn Sie selbst kochen, werden auch ihre Kinder gern vor dem Herd stehen und auf Fertiggerichte verzichten.

Wer für die Lebenserwartung der Sprösslinge etwas Gutes tun will, sollte ihnen in Sachen Ernährung also ein gutes Vorbild sein. Ungesunde Essgewohnheiten führen hingegen schon bei Kindern zu Fehlentwicklungen, die sich später kaum noch korrigieren lassen. Wer im Vorschulalter bereits übergewichtig oder gar adipös ist, hat es als Jugendlicher oder Erwachsener schwer, zu seinem Normalgewicht zurückzufinden. Und ist deshalb gefährdeter für Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes.

  1. Achten Sie auf viel Bewegung!

Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder täglich Sport treiben oder zumindest aktiv sind. Dies beugt nicht nur Übergewicht vor, der Nachwuchs entwickelt so auch ein besseres Körpergefühl. Von dem Erlernten profitieren die Sprösslinge noch als Erwachsene: Wer als junger Mensch seine Muskeln kräftigt und seine Motorik schult, hat zum Beispiel später seltener Verspannungen und erleidet weniger Unfälle. Und der entwickelt überhaupt erst Lust auf Bewegung, die ihn zeitlebens nicht mehr loslässt.

Dass Sport von früh an die Gesundheit fördert, ist eigentlich eine Binsenweisheit, kann aber in diesen Zeiten nicht oft genug betont werden. Denn Kinder sind im Vergleich zu früheren Generationen deutlich weniger aktiv, sie bewegen sich vor allem im Alltag viel zu wenig. Statt sich mit Freunden zu treffen und herumzutoben, sitzen sie daheim und daddeln herum. Das Smartphone ersetzt das Springseil, das Computerspiel das Fangen im Freien.

Eltern sollten aufpassen, dass der Medienkonsum ihrer Kinder nicht überhand nimmt. Und ihnen Gelegenheiten geben, im Freien zu toben und zu raufen. Besser eine Schürfwunde am Knie als müde Augen vom Fernsehschauen.

  1. Fördern Sie ihr Kind!

Menschen mit hohem sozioökonomischen Status haben eine höhere Lebenserwartung als Personen mit niedrigem Einkommen. Bis zu knapp neun Jahre beträgt der Unterschied in Deutschland, wie aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts zeigen. Die Gründe sind vielfältig: Gutverdiener arbeiten oft in körperlich weniger belastenden Berufen, können sich eine bessere medizinische Versorgung leisten und empfinden aufgrund ihres besseren Gehalts weniger Stress und Existenzängste.

Damit wird deutlich, wie wichtig eine gute Bildung und ein guter Schulabschluss sind. Und um den zu erreichen, sollten Eltern ihre Kinder nach Kräften unterstützen. Es ist eine Aufgabe, die schon vor der Einschulung beginnt, denn wir lernen vom ersten Tag an. Der Wissendrang ist dem Menschen angeboren: Und je stärker Eltern auf die Neugier der Kleinkinder eingehen, umso stärker prägt sie sich aus. Das hilft den Kindern letztlich, wenn sie in die Schule kommen. Die Aufgabe der Eltern verändert sich dann: Lese- und Rechenübungen und Hausaufgabenhilfe ergänzen die gemeinsamen Spiele.

Um das Gehirn bereits in jungen Jahren zu trainieren, hilft es beispielsweise auch, wenn das Kind eine Fremdsprache oder ein Musikinstrument erlernt. Untersuchungen zeigen, dass das Gehirn von multilingualen Menschen effizienter und flexibler arbeitet. Wer von Kindesbeinen an Klavier spielen lernt, fördert zugleich sein Konzentrationsvermögen. Das Spielen eines Instrumentes erfordert zudem Durchhaltevermögen und Disziplin – Eigenschaften, die einem in der Schule, der Ausbildung und im Beruf zugutekommen und Erfolge versprechen.

  1. Binden Sie ihr Kind ein!

Zwischenmenschliche Beziehungen sind für Menschen unerlässlich. Nicht nur, weil gute Freundschaften glücklich machen und die Lebensqualität verbessern, sie beeinflussen auch die Lebenserwartung. Forscher der Brigham Young University im US-Staat Utah konnten anhand der Auswertung mehrerer Studien nachweisen, dass Menschen mit einem festen Freundes- und Bekanntenkreis ein um 50 Prozent geringeres Sterberisiko haben als jene, die eher eigenbrödlerisch durchs Leben gehen – unabhängig von sozialem Status, Geschlecht oder Alter. Denn auch Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend einsam waren, haben ein erhöhtes Risiko, bereits im jungen Erwachsenenalter an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden.

Da Freundschaften somit schon von Kindesbeinen an essenziell sind, sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sozial eingebunden sind und Anschluss finden. Dabei geht es gar nicht darum, möglichst viele Menschen um sich herum zu haben, sondern wirklich enge und gute Freunde. Denn das Gefühl des Verlassenseins richtet sich weniger danach, wie viele Bekanntschaften man hat, sondern wie gut die Beziehungen sind. Masse bedeutet in dem Fall nicht Klasse.

  1. Erziehen Sie ihr Kind zur Selbstständigkeit!

In puncto Lebenserwartung liegen die Japaner weltweit mit an der Spitze. Die Gründe dafür sind vielfältig, regelmäßige Bewegung spielt ebenso eine Rolle wie die fischreiche Ernährung. Den Grundstein für das hohe Alter legen die Japaner laut Forschern aber auch schon mit der Erziehung ihrer Kinder, die früh lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Die Kinder gehen beispielsweise ganz selbstverständlich allein zur Schule oder erledigen kleinere Einkäufe ohne Hilfe ihrer Eltern. So spüren die Kinder früh die Konsequenzen ihres Handelns und erlangen so auch einen bewussteren Zugang zu ihren Bedürfnissen. Weiterer Nebeneffekt: Japanische Kinder bewegen sich mehr und leben dadurch auch gesünder.

  1. Zeugen Sie ihr Kind im Februar!

Zugegeben, dieser Rat ist nicht ganz ernst gemeint, aber den Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und Lebenserwartung wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Forscher des Rostocker Max-Planck-Instituts fanden heraus, dass Herbstkinder länger leben als jene, die zu anderen Jahreszeiten geboren werden. Allen voran zählen November-Geborene zu den glücklichen Langlebigen. Männer, die zu der Zeit auf die Welt kommen, leben im Durchschnitt 11,7 Monate länger als die im Mai geborenen. Bei Frauen beträgt der Unterschied 7,3 Monate.

Die Forscher vermuten, dass Umwelteinflüsse, denen die Föten im Mutterleib ausgesetzt sind, eine wichtige Rolle spielen. So sind schwangere Frauen während des Sommers seltener krank, essen mehr Obst und Gemüse und haben dank des langen Sonnenlichts einen höheren Vitamin D-Spiegel. Die Folge: Kinder kommen im Herbst tendenziell mit einem höheren Geburtsgewicht zur Welt und sind zeitlebens robuster gegenüber diversen Krankheiten. Sie leiden beispielsweise seltener an Bluthochdruck oder erhöhtem Cholesterinspiegel.

Umgekehrt sind die auf der Südhalbkugel geborenen Kinder zur dortigen Herbstzeit  im April, Mai und Juni im Vorteil. Wahr ist aber auch, dass der Jahreszeiteffekt dank der besseren Ernährungslage und medizinischen Versorgung über die vergangenen Jahrzehnte an Bedeutung verloren hat.

 

 

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