Privathaftpflicht

Sie zählt selbst bei Ratgebern, Versicherungskritikern und Verbraucherschützern zu den unabdingbaren Versicherungen, die jeder privat abschließen sollte. Aber immer noch ist nicht jeder Haushalt oder jede Privatperson ausreichend gegen Risiken versichert, die er selbst verursacht.

Zumal es noch eine größere Anzahl von Irrtümern rund um die Haftpflichtversicherung gibt, die man eigentlich kennen sollte. Denn nur, wenn man sich im Klaren darüber ist, ob beispielsweise Deckungssumme oder andere Aspekte (Stichwort: Tiere, geliehene Gegenstände etc.) ausreichend berücksichtigt sind, kann man sich im Schadenfall wirklich sicher sein, dass man nicht selbst finanziell für Schäden aufkommen wird.

Es empfiehlt sich also, den Leistungsumfang der eigenen Privathaftpflicht regelmäßig zu überprüfen oder ggf. anzupassen. Für alle Fragen rund um Ihren individuellen Haftpflichtversicherungsschutz können Sie sich gern kompetent und unabhängig beraten lassen.

Ratgeber, Versicherungsexperten und Verbraucherschützer sind sich einig: Eine private Haftpflichtversicherung ist in ihren Augen die wichtigste Versicherung.

Doch jetzt ergab eine im Auftrag eines Versicherers durchgeführte Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK): Cira 15 Prozent der Deutschen verfügen noch nicht über eine derartige Absicherung. Obwohl im Schadensfall sogar lebenslang die finanzielle Existenz gefährdet sein kann. Zwei Prozent konnten keine Angaben machen, ob und wie sie in dieser Hinsicht abgesichert sind.

Ein maßgebliches Kriterium für die Qualität der Privathaftpflicht ist die Höhe der Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Denn ganz besonders Personenschäden mit langwierigen Reha- oder Invaliditätsfolgen erreichen schnell große Summen, auf denen der Schadenverursacher sonst sitzen bleibt. Umso verwunderlicher, dass deutlich über 50 Prozent der Befragten keine Angaben über die ihrer Haftpflichtversicherung zugrundeliegenden Deckungssumme machen konnten.

Ebenso einschließen lässt sich eine so genannte “Forderungsausfalldeckung”. Hier springt der Versicherer finanziell ein, wenn man selbst von einem Menschen geschädigt wurde, der keine eigene Haftpflichtversicherung hat und den Schaden auch nicht aus eigenen Mitteln begleichen kann.

Es empfiehlt sich also, den Leistungsumfang der eigenen Privathaftpflicht regelmäßig zu überprüfen, ggf. anzupassen oder überhaupt eine Police abzuschließen, die im Fall der Fälle für verursachte Schäden aufkommt. Für alle Fragen rund um Ihre Privathaftpflicht können Sie sich gerne kompetent und unabhängig beraten lassen.


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